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Grossartige Neuigkeiten von der 13. UNO-Konferenz

Weiterer Schutz von 10 Haiarten. Dies ist das Ergebnis der 13. UNO-Konferenz zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) im indischen Gandhinagar.
Bei der Konvention vertreten sind 129 Staaten, fast alle Staaten Europas und Südamerikas sowie die meisten Staaten Afrikas. Nicht dabei sind etwa die USA, China und Russland.

Neben dem Glatten Hammerhai (Sphyrna zygaena) wurde auch der in Deutschland vorkommende Hundshai (Galeorhinus galeus) in die zweithöchste Schutzkategorie der Konvention aufgenommen. Durch die Aufnahme der Spezies soll ein besserer Schutz und ein besseres Management erzielt werden. Dies soll durch zukünftig durch eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten erzielt werden. Der Weissspitzen-Hochseehai (Carcharhinus longimanus) wird auf den höchsten Schutzstatus gesetzt. Dies liegt vor allem daran, dass diese Art häufig Opfer von „Shark-Finning“ ist. In Zukunft sollen die Mitgliedsstaaten nicht nur das Töten dieser Art unterbinden, sondern auch deren Lebensräume grenzübergreifend schützen und erhalten.

Carcharhinus longimanus

Weissspietzen-Hochseehai ©Lars Reichenbach

Jedes Jahr werden in Europa Millionen von Haien gefangen. Spanien spielt dabei als einer der führenden Hersteller von unverarbeiteten Haiflossen eine wichtige Rolle. Deshalb versuchen wir die Regulierungen für den Handel von Haiflossen zu verschärfen. Hierfür brauchen wir Deine Hilfe. Bitte unterschreibe die EU weite Bürgerinitiative an das EU Parlament. Gemeinsam haben wir jetzt die Gelegenheit, in der Europäischen Union ein Umdenken zu erzeugen und eine wirkliche Verbesserung für den Schutz der Haie zu erreichen.

 

Gemeinsam für ein Verbot des Handels von Haifischflossen in Europa

Die Initiative

Als Teil der Bürgerinitiative #StopFinningEU ist es unser Anliegen den Handel mit Haifischflossen in Europa zu stoppen. Hierfür brauchen wir dringend Deine Unterstützung. Gemeinsam müssen wir bis zum 31. Januar 2021 eine Millionen Unterschriften sammeln. Das bedeutet jede einzelne Stimme zählt!

https://eci.ec.europa.eu/012/public

Shark Finning in Europa?

Seit 2003 ist Shark Finning in der EU verboten und seit 2013 dürfen Haie nur angelandet werden, wenn ihre Flossen natürlich mit dem Körper verbunden sind. Trotzdem findet der Handel mit den Flossen weiterhin statt und Europa spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Globaler Handel mit Haiprodukten

Die EU Gesetze müssen gestärkt werden. Die Bürgerinitiative versucht den Handel von Haiflossen zu verbieten und somit Haie weltweit von Europa aus besser zu schützen. Diese Gesetze existieren beispielsweise bereits in Kanada.

Die europäischen Bürger haben die Möglichkeit, den Entscheidungsträgern der EU ihren Willen zu einem stärkeren Schutz wild lebender Tiere aufzuzeigen. In einer Zeit, in der die Wissenschaft regelmäßig Alarm schlägt, wenn es um die Erosion der Artenvielfalt und die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken geht, bleibt uns nichts anderes übrig, als unsere Produktions- und Verbrauchsmuster zu ändern. Es ist höchste Zeit, den Handel mit Haifischflossen in Europa zu beenden!

#StopFinningEU

#StopFinningEU – Time to Act Europe

Die Teilnehmer:

Nils Kluger (representative) — Deutschland
Alexander Cornelissen (substitute) — Niederlande
Luís Alves — Portugal
Alexandar Dourtchev — Romänien
Julian Engel — Vereinigtes Königreich
Fernando Frias Reis — Spanien
Monica Gabell — Schweden
Ioannis Giovos — Griechenland
Chrysoula Gubili — Griechenland
Andrew Griffiths — Vereinigtes Königreich
Frédéric Le Manach — Frankreich
Sabine Reinstaller — Österreich
Veerle Rölandt — Italien
Fabienne Rossier — Frankreich
Katrien Vandevelde — Belgien

Die Initiative wird bereits von 20 Umweltschutzorganisationen unterstützt und werden weitere folgen. Darunter: Sharkproject, Bloom, Blü Sharks, APECE, iSea, The Global Shark Conservation Initiative (TGSCI), Stop Finning Deutschland, Sea Shepherd, Sharks Mission France, Sharks Educational Institute (SEI), Aktionsgemeinschaft Artenschutz, Mundus maris, Gesellschaft zur Rettung der Delphine, Deutsche Meeresstiftung, VDST, Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM), Shark Savers Germany, The Dolphins’ Voice, Pro Wildlife und EJF.

Verfahren der Europäischen Bürgerinitiative

Um validiert zu werden, muss eine europäische Bürgerinitiative insgesamt mindestens eine Million Unterschriften sammeln und in mindestens sieben Mitgliedstaaten eine Mindeststimmenanzahl überschreiten. Diese Schwellenwerte entsprechen der Zahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments, die in jedem Mitgliedstaat gewählt wurden, multipliziert mit 750.

Land Schwellenwert
Deutschland 72 000
Frankreich 55 500
Italien 54 750
Vereinigtes Königreich 54 750
Spanien 40 500
Polen 38 250
Rumänien 24 000
Niederlande 19 500
Belgien 15 750
Tschechische Republik 15 750
Griechenland 15 750
Ungarn 15 750
Portugal 15 750
Schweden 15 000
Österreich 13 500
Bulgarien 12 750
Dänemark 9 750
Slowakei 9 750
Finnland 9 750
Irland 8 250
Kroatien 8 250
Litauen 8 250
Lettland 6 000
Slowenien 6 000
Estland 4 500
Zypern 4 500
Luxenburg 4 500
Malta 4 500

Weitere Details zu der Bürgerinitiative findet Ihr unter: https://stop-finning.eu/

Kanada verbietet den Handel mit Haifischflossen

Als erstes G20 Land hat Kanada den Handel mit Haifischflossen verboten. Zuvor wurde eine entsprechende Petition von mehr als 300.000 Menschen unterzeichnet, um den Im- und Export von Haifischflossen zu verbieten. Auch die Familie des 2017 ums Leben gekommenen Filmemacher und Haischützers Rob Stewart unterstützt diesen Schritt.
Kanada galt als größter Importeur von Haifischflossen außerhalb von Asien. Es bleibt abzuwarten, ob andere Länder folgen werden.

Leider ist davon nur der Handel mit den Flossen unterbunden, der Handel mit den kompletten Tieren ist auch in Kanada weiterhin erlaubt. Dennoch ist dies ein großer Schritt in die richtige Richtung!

Schillerlocken: Gifte in Fischspezialitäten

Die gesundheitsschädlichen Wirkungen von Schadstoffen wie Methylquecksilber, das sich insbesondere in Raubfischen, wie Hai-, Schwert- und Thunfischen in hohen Konzentrationen anreichert, sind bei Verbrauchern kaum bekannt. Deshalb warnen Gesundheitsinstitutionen wie die WHO und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vor dem Verzehr solcher Fischarten, da sie irreparable Hirn- und Nervenschäden, schwere Nierenschäden, Missbildungen bei Ungeborenen, Unfruchtbarkeit und möglicherweise Krebs hervorrufen können. Wir als Sharkproject setzen uns aktiv dafür ein, Konsumenten über solche Risiken aufzuklären und gleichzeitig den Bestand dieser gefährdeten Fischarten zu schützen. 

Eine von Sharkproject International e.V. beauftragte Studie bezifferte den deutschen Import von Dornhai im Jahr 2013 auf mehr als 528 Tonnen. An der Fischtheke und auf Fischmärkten wird der länglich, goldbraune Räucherfisch als beliebte Fischspezialität gehandelt ohne auf die gesundheitsschädigenden Wirkungen hinzuweisen. Dabei ist das Fleisch dieser großen Raubfische wie dem Dornhai auch in Deutschland hochgradig mit Giftstoffen wie Methylquecksilber belastet. Das liegt unter anderem daran, dass Raubfische wie der Hai, Schwertfisch oder Thunfisch am oberen Ende der Nahrungskette stehen. Die zunehmend hohe Belastung der Meere durch chemische Substanzen, Mikroplastik, Nitrate und Phosphate kann sich so über die lange Lebensdauer großer Raubfische anreichern und dessen Fleisch erheblich belasten.


Neue Broschüre von Sharkproject und Stop Finning zur Aufklärung von Konsumenten über die Schillerlocke

Wir haben über Jahre hinweg Konsumenten und Händler über die gesundheitlichen und ökologischen Folgen des Konsums von Hai im Allgemeinen und Dornhai im Speziellen aufgeklärt. Um Verbraucher noch konsequenter zu schützen und das Bewusstsein für nachhaltigen Fischkonsum zu stärken, kooperiert Sharkproject seit 2017 mit der Organisation Stop Finning Deutschland e.V.. In Zusammenarbeit mit dem medizinischen Labor Bremen konnten sie in einer aktuellen Studie1 zeigen, dass die Richt- und Normenwerte für Methylquecksilber in Dornhaiprodukten durchschnittlich um das 200fache überschritten wurden. Auch gesetzliche Höchstwerte konnten im Einzelfall nicht eingehalten werden, was in anderen Studien ebenfalls belegt wurde. Diese Ergebnisse zeigen, dass der Konsum von 150g Schillerlocke bereits erhebliche gesundheitliche Schäden zur Folge haben kann. 


Neue Broschüre von Sharkproject und Stop FInning zur Aufklärung von Konsumenten über die Schillerlocke

Diese Ergebnisse untermauern eklatante Lücken in der Gesetzgebung und im Verbraucherschutz in Bezug auf die Schadstoffbelastung von Fischprodukten. Auch Gütesiegel wie das MSC geben keinerlei Auskunft über die Qualität und gesundheitliche Verträglichkeit des Fisches, da diese lediglich die Bestandssituation, die Auswirkung auf das marine Ökosystem und das Management der Fischerei umfasst. Und auch hier lassen sich erhebliche Missstände nachweisen. Der Handel wirbt aktiv mit MSC zertifizierten Fischspezialitäten wie dem Dornhai, Thunfisch oder Schwertfisch, obwohl die Bestände dieser großen Raubfische stark gefährdet sind.  

Vor dem Hintergrund der Vielzahl an gesundheitlichen und ökologischen Folgen fordern Sharkproject und Stop Finning gesetzliche Änderungen, die den Verkauf von Haiprodukten in Deutschland und der EU einschränken bzw. untersagen. Gleichzeitig sind wir im aktiven Austausch mit Händlern, um Haiprodukte auszulisten und Verbrauchern verstärkt nachhaltige Alternativen anzubieten. Darüber hinaus können Verbraucher ihren Einfluss geltend machen, indem sie ihren Fischkonsum steuern und bewusst auf bestimmte Fischspezialitäten wie Schillerlocken verzichten. Wer also auf den Konsum des Fleisches langlebiger Raubfische verzichtet und nachhaltige Alternativen wählt, tut seiner Gesundheit etwas Gutes und setzt sich damit gleichzeitig für den Schutz von Haien und den biologischen Erhalt des Meeres ein.  

Boot 2019 – Make Stewardship Count

https://www.youtube.com/watch?v=UTfGACkhNs8&feature=youtu.be

Die mittlerweile aus 82 internationalen Organisationen bestehende „Make Stewardship Count“ -Initiative stellte heute auf der Boot in Düsseldorf ihre Ergebnisse und Problemstellungen vor.

Das Ziel der Initiative ist es das blaue Ökolabel „Marine Stewardship Council“ (MSC) auf den „Goldstandard für nachhaltige Fischerei“ zu führen. Dr. Iris Ziegler (Sharkprojectect), Julian Engel (Stop Finning Deutschland) und Prof. Ralf Schill (VDST Verband Deutscher Sporttaucher e.V.) stelltenanhand verschiedener Beispiele die Probleme der Zertifizierung vor. Aktuell bietet das MSC Label keine Gewährleistung einer nachhaltigen Fischerei.


Am Sonntag (27.01.2019 um 17:00 Uhr) wird das Thema noch einmal vorgestellt.


#sustainableseafood#MSC#MakeStewardshipCount#StopFinning#Sharkproject#VDST#Boot#Düsseldorf#Messe#Halle3#Haie#Sharks#Thunfisch#Nachhaltig#Fisch#Essen#Tauchen#Seafood#Fish#Oceans#Conservation

Deine Stimme für mehr Mobilität

Durch unsere Hausbank haben wir die Chance einen von vier 4 Up!s zu gewinnen.
Damit können wir mehr Leute erreichen, mehr Schulbesuche durchführen, aber auch für gezielte Aktionen und Projekte ist uns mehr Mobilität sehr hilfreich.

Alles was du machen musst ist für uns voten. Keine Datenerhebung, keine Anmeldung. Du brauchst nur einen Facebook Account: https://www.facebook.com/vbpiel/app/1466948160271591/?app_data=%7B%7D

 

Stop Finning auf der VEGGIENALE Frankfurt

Wir sind dieses Wochenende auf der Veggienale in Frankfurt und wollen euch einladen vorbei zu schauen.

Hierfür können wir euch ein vergünstigtes Ticket anbieten.

Hierfür geht ihr auf: https://veggienale.de/tickets

Scrollt nun auf Frankfurt runter und gebt dort unter der Schaltfläche „Tickets“ unseren Code ein:

STOPFINNING_FRA18

Wir freuen uns auf euch!

Hai-Kalender 2019

Endlich ist es soweit: Wir freuen uns sehr, unseren ersten Hai-Kalender für das Jahr 2019 anzukündigen.
Er wird gerade von der ökologischen Druckerei voice-design | Werbung, Design & Druck gedruckt.
In den nächsten Wochen werden wir dann den genauen Verkaufsstart bekannt geben und den Kalender auch in unseren Onlineshop aufnehmen.

Wir freuen uns schon sehr auf den Kalender und können es kaum erwarten ihn in ein paar Wochen in den Händen zu halten! Ein ganz großes „Dankeschön“
geht hier noch einmal an alle Profi- und Hobbyfotografen, die uns mit ihren Bildern und Geschichten unterstützt haben.

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