Auch in Deutschland!

Immer wieder liest man von asiatischen Ländern, in denen Haifischflossensuppe als Delikatesse verkauft wird. Doch man muss nicht um die halbe Welt reisen, um diese “Delikatesse” zu bekommen. Auch in Deutschland findet man in vielen asiatischen Restaurants und Imbissen Haifischflossensuppe.

Haifischflossensuppe Haifischflossensuppe gilt als Delikatesse und soll die Potenz, jedoch muss man sich fragen warum? Fakt ist, dass die Flossen keinen Eigengeschmack haben und lediglich als Beilage in der Suppe dienen. Der Geschmack kommt NUR von dem in der Suppe enthaltenen Gewürzen und Gemüsebeilagen. Auch eine Steigerung der Potenz kann nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.
Wissenschaftler warnen sogar vor dem Verzehr dieser Suppe, da die Flossen der Haie sehr stark mit Schwermetallen belastet sind, die die Tiere durch die Nahrung aufnehmen.
Jedoch nicht nur Haifischflossensuppe wird angeboten, sondern auch Haisteak. Hierbei handelt es sich oft um die sehr stark überfischten Überreste der Blauhaie. Auch hier gilt: Finger weg!

Die lokale Fischtheke:

Jeder weiß, dass für Haifischflossensuppe Haie sterben. Doch wusstest du, dass Haifleisch unter den verschiedensten verharmlosten Bezeichnungen auf dem deutschen Markt verkauft wird?
Schillerlocke ist dabei der wohl bekannteste Deckname und bereits vielen, aber leider längst noch nicht allen, Menschen bekannt, dass es sich um ein Haiprodukt handelt. Doch es geht noch weiter.

Hinter den Bezeichnungen

  • Seeaal / Meeraal
  • KalbsfischSteak eines Blauhais
  • Speckfisch
  • Dornfisch
  • Karbonadenfisch
  • Königsaal / Steinaal
  • Steinlachs
  • Seestör / Wildstör / Forellenstör
  • Tofuhai
  • Sokomoro
  • Ozean Filet / Meeres Filet
  • Falsche Jakobsmuscheln
  • Falsches Krabbenfleisch (Surimi)

verbirgt sich ebenfalls Hai.

Alles Synonyme die von der Fischindustrie auf dem deutschen Markt benutzt werden, um den Verbraucher zu täuschen, dass es sich dabei immer um Produkte vom Hai handelt. Doch nicht nur das wir aktiv getäuscht werden, die Wahrheit über den Verzehr und die damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren sind den meisten Verbrauchern gänzlich unbekannt.

Hinter vielen Produkten verbergen sich Teile vom Dornhai und vom Heringshai. Beides Arten die bereits um bis zu 95% dezimiert worden …

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker:

Haiflossen auf einem Fischerboot Haie als Wunderwaffe der Arzneimittelbranche. Wieder mal kommt dieser sehr umstrittener Trend aus dem fernen Osten Asiens. Haiknorpel soll sogar gegen Krebs eingesetzt werden, was jedoch schlicht und einfach falsch ist. Bis heute wurden mehr als 20 Tumorarten bei Haien nachgewiesen1. Alleine in Costa Rica, dem Hauptproduzenten dieser fraglichen Mittel, sterben monatlich ca. 15000-20000 mittelgroße Küstenhaie. Das aus Haiknorpel gewonnene Kollagen findet man in diversen Schönheits- und Antifaltencrems wieder. Sogar das Öl, gewonnen aus der Leber der Haie, wird genutzt. Es wird als Zusatz von Vitaminpräparaten oder Selbstbräunern genutzt.

Wer es vorher nicht wusste, sollte zukünftig zweimal hin gucken was er da genau kauft und ggf. auf Alternativen ausweichen!

Mode und Schmuck:

“Boroso-Leder” klingt edel und teuer. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als polierte und geglättete Haihaut. Schuhe, Gürtel, Arm- und Uhrenbänder und sogar Taschen werden aus “Boroso-Leder” hergestellt.

Aber den Haien wird bis auf den Zahn geschaut.Haigebiss als Souvenir Haizähne sind sehr beliebt bei Urlaubern und vor allem bei Kindern. Jedoch weiß man nie wie der Verkäufer an derartige Produkte gekommen ist, deswegen lieber Finger davon lassen. Sollte man auf die Idee kommen sich gleich ein komplettes Haigebiss als Andenken mitzunehmen, könnte die Freude daran schnell am heimischen Flughafen vergehen. Einführen solcher Produkte ist in vielen EU Ländern zum Glück streng verboten. Es gibt genug andere Andenken an einen schönen Urlaub, es müssen keine tierischen Produkte sein.

Für all diese Produkte müssen jährlich bis zu 100 Millionen Haie qualvoll sterben.

 

1 Quelle: («Tumor Register von niederen Tieren» der George Washington Universität)