Vorstellung Stop Finning Deutschland

Stop Finning hat sich den Schutz der biologischen Klasse Knorpelfische als Ziel gesetzt. Hierbei werden sowohl alle direkten und indirekten Einflüsse die den Individuen der jeweiligen Art schaden können bekämpft. Dies soll vor allem durch Aufklärung und Auseinandersetzungen mit den Verursachern dieser Einflüsse geschehen. Langfristig sollen von der noch jungen Organisation auch direkt Aktionen ausgehen, die vor allem gezielt gegen das Finning vorgehen.

Stop Finning Deutschland spricht sich ausdrücklich für die Zusammenarbeit von Organisationen aus, die sich das Ziel den Schutz von Haien zu gewährleisten, gesetzt haben.

Geschichte bis zur Vereinsgründung

Schillerlocken Rewe
Stop Finning wurde 2006 von Oliver Feist als Projekt als zur Aufklärung der sogenannten „Finning“ Problematik gegründet. Über Öffentlichkeitsarbeit und Petitionen wurden auch andere Organisationen unterstützt. Im Jahr 2011 wurden die ersten Aufkleber produziert und weltweit zur Aufklärung verteilt.
Im Jahr 2012 entschied sich das Stop Finning Team dazu das Projekt langfristig in eine Organisation mit eigenen Ansätzen und Zielen zu entwickeln. Hierfür wurden Säuberungsaktionen von Stränden (sogenannte „Beach Clean Ups“) durchgeführt und erste Einzelhändler über die Auswirkungen des Verkaufes von Haiprodukten aufgeklärt.

Einen großen Erfolg erzielte die Organisationen dabei mit der REWE Group, die sich entschied die Dornhaiprodukte komplett aus ihrem Sortiment zu entfernen. Dies ist ein vorbildliches Verhalten dieser Handelskette und lässt hoffen, dass auch andere Händler zu diesem Schritt bereit sind. Wichtig ist auch hierbei wieder die Aufklärung um gemeinsam ein Verständnis für den Sachverhalt zu entwickeln.

Vereinsgründung und das Hai-Projekt Deutschland

Im Sommer 2014 wurde Stop Finning Deutschland als gemeinnütziger Verein anerkannt. Seitdem trat der Verein auf einigen öffentlichen Veranstaltungen auf um auch persönlich über das Problem zu informieren. Ein nächster Schritt soll nun die weitere Aufklärung von Großhändlern sein, sowie die Verursachung eines Imageschadens, wenn das Interesse am Schutz von den bedrohten Hai-Arten nicht vorhanden ist.