Hundshai (Galeorhinus galeus)

Hundshai ©Andy Murch / Elasmodiver.com

Hundshai ©Andy Murch / Elasmodiver.com

Systematik: Der Hundshai zählt zu der Familie der Glatthaie (Triakidae) in der Ordnung der Grundhaie (Carcharhiniformes).

Lebensraum: Hundshaie leben benthopelagisch, d.h. sie leben einige Meter über dem Grund. Jedoch scheinen sie sich im offenen Meer auch pelagisch, also im freien Wasser aufzuhalten. Hauptsächlich kommen sie zwischen 2 bis 470m Tiefe über dem Kontinentalschelf und den oberen Bereichen der Kontinentalhänge vor, aber auch deutlich tiefer bis 1100m. Die Verbreitung dieser Art erstreckt sich vom Atlantik über die Westküste Süd- und Nord-Amerikas bis zu den Gewässern vor Australien und Neuseeland.

Biologie: Hundshaie leben einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen, die nach Geschlechtern oder Körpergröße aufgeteilt sein können. Sie jagen vorwiegend kleine Fische, Krebstiere, Kopffüßer und Stachelhäuter, wie etwa Seesterne. Es wurden bereits Exemplare mit einer Länge von 1,95m nachgewiesen, meist sind sie jedoch nur 1,60m lang. Das älteste gefangene Tiere war 55 Jahre alt. Sie sind aplazental vivipar, d.h. Jungtiere ernähren sich im Mutterleib von einem Dottersack.

Ernährung: Hundshaie haben ein breites Nahrungsspektrum. Sie fressen bevorzugt Knochenfische wie Heringe, Sardinen und Dorschartige. Neben frei schwimmenden und bodenlebenden Fischen fressen sie jedoch auch Krabben und andere Invertebraten.

Besonderheiten: n/a

Wirtschaftliche Bedeutung: Hundshaie sind nicht nur beliebte Speisefische, ihre Flossen werden auch häufig für Haifischflossensuppe verwendet. Hinzu kommt, dass sie zur Produktion von Fischmehl verwendet werden und aus der Leber Öl für kosmetische Produkte gewonnen wird.

IUCN-Status: gefährdet

Hundshai ©Andy Murch / Elasmodiver.com

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