Gewöhnlicher Fuchshai (Alopias vulpinus)

FuchshaiSystematik: Der Gewöhnliche Fuchshai zählt zu der Ordnung Lamniformes (Makrelenhaiartige) und der Familie der Alopiidae (Fuchshai).

Lebensraum: Die Verbreitung des Gewöhnliche Fuchshais erstreckt sich weltweit über die tropischen bis in die gemäßigten Zonen der Ozeane. Hierbei lebt er im Pelagial, also dem freien Wasser zwischen 0 bis 550m, normalerweise jedoch zwischen 0 bis 200m Tiefe. Junge Tiere jagen in flachen küstennahen Gewässern, adulte Tiere bevorzugen die Hochsee.

Biologie: Fuchshaie jagen meist solitär oder in kleine Gruppen, wobei sie ihre lang ausgezogen Schwanzflosse nutzen um Fischschwärme zusammen zu treiben und die Beute mit Schlägen der Flosse zu betäuben. Neben Fischen dienen Kopffüßer, Krebstiere und seltener auch Vögel als Nahrungsquelle. Das größte bekannte Exemplar war 7,6m, gewöhnlich sind sie jedoch um 4,5m lang.

Ernährung: Der Hai ernährt sich vor allem von kleinen bis mittelgroßen Knochenfischen, die etwa 97 % seiner Nahrung ausmachen. Dabei handelt es sich vor allem um kleine bis mittelgroße Schwarmfische wie Menharden, Heringe, Makrelen, Makrelenhechte, Butterfische, Sardinen und Sandaale. Seltener jagen sie auch Bonitos und andere größere Fische, Kopffüßer, Krebstiere und sehr selten Seevögel

Besonderheiten: Durch die lang ausgezogene Schwanzflosse (Caudale) ist die Familie der Fuchshaie sehr markant und deutlich von anderen zu unterscheiden. Diese wird zur Jagd benutzt indem der Hai durch Fischschwärme schwimmt und dabei schnelle Bewegungen mit der Schwanzflosse macht, um seine Beute zu betäuben.

Wirtschaftliche Bedeutung: Die Art ist in vielen Regionen ein beliebter Speisefisch und wird daher intensiv kommerziell genutzt. Wegen ihrer großen Flossen sind sie beliebte Fische für Haifischflossensuppe. Auch Sportangler stellen den Fuchshaien nach, da diese sehr lebhaft sind und einen „guten“ Kampf bieten.

IUCN Status: gefährdet

Fuchshai