Gerhard Wegner ist der Präsident vom Sharkproject e.V. und setzt sich seit vielen Jahren für das Überleben und das positive Image der Haie ein. Er vermittelt die Faszination der Haie auf eindruckssvolle Weise! „Wenn die Haie sterben, stirbt das Meer!“
Aufgrund dieser Tatsache sollten alle Taucher und auch Nicht-Taucher aktiv werden und diese beeindruckenden und faszinierenden Tiere kennenlernen.
Melde dich an und trage als Teilnehmer zum Überleben der Haie bei.
Kursbeginn: 18.30 Uhr
Kosten: 99 Euro einschließlich dem SSI-Shark-Diver-Kit
Hier ist ein wirklich gutes Beispiel für verantwortete Veränderungen und Leadership:
Ein Chinesisches Restaurant in Vancouver schützt nun die Haie und hat aufgehört, die von seinen Kunden erwartete Haifischflossensuppe zu servieren. Statt dessen, haben sich die Restaurant-Besitzer mit einem Reisebüro und Tauchern zusammengetan, um die Neuvermählten, die üblicherweise zu ihrer Hochzeit Haifischflossensuppe bestellen, zu einem Tauchurlaub zu schicken… mit lebenden Haien! …. die aus der Kooperation resultierende Werbung ist ebenfalls grossartig!
Die Artenschutzkonferenz in Doha sollte zur Rettung für etliche Tierarten werden. Doch vor allem Wirtschaftsinteressen verhindern einen Schutz von Hai, Tiger & Co.
Bisher hat es ein Tier geschafft: Das Nilkrokodil darf Ägypten nicht verlassen, weder tot noch lebendig. Es ist eine der wenigen guten Nachrichten, die von der Artenschutzkonferenz in Doha in die Menschenwelt getragen wurden. Die übrigen Meldungen für die Tierwelt sind dagegen erschreckend. Kein Handelsverbot für den Eisbären, kein Handelsverbot für den bedrohten Blauflossenthunfisch oder auch Roten Thunfisch.
Letzterer wird auch weiterhin nicht auf der berühmten Roten Liste der besonders bedrohten Tiere geführt, weil Japan fürchtet, dass sonst sein Sushi in Gefahr gerät. 68 Länder votierten am Ende gegen einen Vorschlag, den ausgerechnet das kleine Monaco eingebracht hatte. Nur 20 Länder der 175 Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES stimmten in Katars Hauptstadt dafür, 30 Länder enthielten sich.
Tierschützer sprechen von einem “Kniefall vor Wirtschaftsinteressen”. Tatsächlich kauft Japan einen Löwenanteil aus dem Mittelmeer auf. “Das Votum der Vertragsstaaten ist eine Schande und setzt den König der Meere dem Untergang aus”, sagt Karoline Schacht vom World Wide Fund for Nature (WWF).
Neben den Thunfischen werden auch Haie nicht besser geschützt als bisher. Doch besonders hart trifft es die Tiger. Sie erhielten in Doha quasi ihr Todesurteil – dank China. Der Handel ist zwar offiziell verboten, wird aber von den chinesischen Behörden nicht geahndet. Die Zucht der Raubkatze für Tigerprodukte sollte nun auf Drängen Europas auch eingestellt werden. Doch das misslang.
Diese Woche wurden viele durch die Bilder eines gefinnten Walhais auf den Philipinen geschockt. Das Tier wurde ohne Flossen zurückgelassen und musste langsam und qualvoll sterben.
Nun ist auch ein Video dazu aufgetaucht, dass nicht vorenthalten werden sollte.
Das Atlantis Hotel auf dem Stadt-Staat der künstlichen Insel Palm Jumeirah meldete am Donnerstag, dass das 13 Fuss lange Walhaiweibchen im Persischen Golf freigelassen worden ist.
Nachdem das halten eines Walhais in einem Aquarium bei vielen Tierschützern auf Kritik gestoßen ist, wurde das Tier freigelassen, markiert und steht nun der Forschung zur Verfügung.
Die wolbee publishing GmbH und der bekannte Abenteurer Klaus Jost bringen Technik und faszinierende Bilder zusammen und verbreiten mit der Application “Weißer Hai – ein Mythos” für iPod und iPhone, mehr Freude, als Furcht und Schrecken.
Der weiße Hai – schon in den Siebzigern versetze er, mit Stephen Spielbergs Meisterwerk “Der weiße Hai”, die ganzen Welt in Angst und Schrecken. Doch wie Biologen und Wissenschaftler schon vor Jahrzehnten aufdeckten: der weiße Hai ist kein blutrünstiges Monster, sondern ein friedfertiges und intelligentes Lebewesen, was nur dann zubeißt, wenn es seine übliche Beute oder Gefahr wittert.
Laut dem Shark Attack File ISAF beruhen die meisten Haiattacken auf unglücklichen Missverständnissen, da er das im Wasser schwimmende Objekt, beispielsweise ein Surfbrett, mit seiner Beute verwechselt. Haiunfälle, die im Verhältnis selten vorkommen – man spricht hier von etwa 50-100 Fällen im Jahr, wovon aber nur fünf bis sieben Todesfälle zu verzeichnen sind – aber die sich dennoch wie ein Lauffeuer verbreiten und zusätzlich dafür sorgen, dass der weiße Hai systematisch ausgerottet wird.
Nachdem das Handelsverbot für Haiflossen und -produkte auf den Malediven in letzter Sekunde zu kippen drohte und unwirksam zu werden, scheint es nun doch geschafft zu sein. Der Fang- und Handelsverbot soll nun zum 01. Juli per Gesetz eingeführt werden.
Der Haischutz wird für das gesamte Wasserterritorium der Malediven gelten, was einer Fläche von etwa der Grösse Portugals entspricht. Die Malediven sind mit dem kleinen Staat Palau die zweite Nation, die ihren Haien Schutz bieten. Diese Entscheidung kommt nur ein paar Tage vor der CITES-Konferenz in Doha (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora).
Der Haischutz wird aus rein ökonomischen Gründen eingeführt, denn ein Hai entspricht einem jährlichen Einkommen von $3′300.- in der Tourismusbranche, ergaben Untersuchungen von der Univerität James Cook in Australien. Ein Fischer erhält für denselben Hai eine einmalige Summe von $32.- Die Haiflossen erzielen hingegen bis zu $120.-pro Kilo in Hong Kong, China und Taiwan, wo sie für die begehrte Sharkfin Suppe verwendet werden.
Haie und Korallen, Eisbären und Elefanten stehen im Fokus der nächsten Artenschutzkonferenz in Doha. Und Spanien spielt eine traurige Rolle.
175 Staaten werden sich in Katar vom 13. bis 25. März darum streiten, ob weitere afrikanische Länder Elfenbein verkaufen dürfen oder ob Haifische geschützt werden sollen.
Allein in Europa sind nach Angaben der EU-Kommission rund ein Drittel der Haiarten wegen Überfischung bedroht. Grund sei vor allem eine starke Nachfrage nach Haiflossen auf dem asiatischen Markt.
“Insbesondere Spanien spielt eine große Rolle für den Haifischflossenfang”, kritisiert Ralf Sonntag, Direktor Deutschland beim Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW).