Ein junger weiblicher Weißer Hai, der im Monterey Bay Aquarium seit August zu sehen war, wurde in die Wildnis entlassen. Es ist das fünfte Mal, dass das Aquarium einen Weißen Hai erfolgreich ausgewildert hat.
Der Hai wurde kurz nach Sonnenaufgang in Hochseegewässer nahe der südlichen Spitze der Monterey Bay ausgesetzt.
Nach 50 Jahren der Versuche bleibt das Monterey Aquarium die einzige Institution der es gelang, einen Weißen Hai länger als 16 Tage zu halten, dabei Futter von den Mitarbeitern zu akzeptieren und schließlich eine erfolgreiche Freilassung in den Ozean zu dokumentieren.
Vor ihrer Freilassung wurde der Hai mit zwei Sendern ausgestattet. Einer wird Echtzeitinformationen über den derzeitigen Aufenthaltsort liefern, der andere speichert für sechs Monate ihre Reisewege, Tiefeninformationen und die Wassertemperaturen, die sie bevorzugt. Danach löst er sich von selbst und sendet die gespeicherten Informationen via Satellit zu den Wissenschaftlern.
Die Daten der vorigen vier Weißen Haie, die bis zu sechseinhalb Monate im Bay Aquarium verbracht hatten, belegen die erfolgreiche Freilassung. Zwei Haie zogen innerhalb von 90 Tagen zur Südspitze der Baya California und weiter, einer innerhalb von 30 Tagen in Gewässer vor Santa Barbara. Der vierte Hai, der in Santa Barbara gefangen und für 11 Tage im Aquarium zu sehen war, wurde einige Tage nach seiner Freilassung von einem Fischer in Santa Barbara gefangen und wieder freigelassen. Er war bei bester Gesundheit.
Während der 69 Tage ihres Aufenthalts im Bay Aquarium ist der fünfte Weiße Hai von 5 foot 3 inch und einem Gewicht von 80 pounds auf 5 feet 5 inches und 100 pounds gewachsen. Sie wurde ausschließlich mit Makrelen gefüttert und hat täglich bis zu 3 Prozent ihres Körpergewichts gegessen.
Eine Größe, wo sie eine ernste Bedrohung für Menschen oder andere Tiere darstellt, hatte sie noch nicht erreicht. Der Zeitpunkt der Freilassung wurde nach mehreren Beobachtungen aggressiven Verhaltens gegenüber anderen Haien im Outer Bay Aquarium festgelegt. Dabei zog sie sich am Halloween-Wochenende eine Bißwunde zu und verletzte selbst einen Galapagos Hai.
In “Fast & Furious” legt sich Paul Walker mit fetten PS-Bomben an. Doch der Co-Star von Vin Diesel liebt noch ganz andere Gefahren: Haie. Mit diesen Tieren endlich mal auf Tuchfühlung zu gehen, wünschte sich der ehemalige Student der Meeresbiologie nicht erst seit dem Taucher-Hit “Into the Blue”.
Jetzt hat sich Walker seinen Traum erfüllt: Er durfte beim Dreh zu einer Hai-Dokumentation für National Geographic mit an Bord klettern. Elf Tage schipperte der Star mit einer Crew aus Filmleuten und Hai-Experten vor Mexikos Küste entlang, um die weißen Riesen vor die Kamera zu bekommen.
Kraken aufgepasst!
Amüsiert erinnert sich Paul Walker an diesen Ausflug: “Die Crew benahm sich am Anfang in etwa so: ‘Mist, wir haben einen Schauspieler an Bord!’” Doch als klar wurde, wie gut sich Walker mit Haien auskennt und wie groß seine Faszination für diese Tiere ist, habe sich diese Einstellung schnell geändert. Die nächste Expedition steht auch schon auf dem Programm: Diesmal wird Paul Walker bei der Jagd nach einem Riesentintenfisch dabei sein.
Pro Wildlife fordert Schutzmaßnahmen für die verfolgten Knorpelfische und hofft, dass die Mehrheit der WA-Staaten dies unterstützt: „Geht die Jagd auf Haie weiter wie bisher, können die meisten Arten ohnehin nicht mehr lange kommerziell befischt werden“ , sagt Altherr.
Das WA (engl. CITES) schützte erstmals 2002 zwei Hai-Arten: den Riesen- und den Walhai. Seither wird der internationale Handel mit ihnen erfasst und reglementiert. 2004 wurde der Weißen Hai unter Schutz gestellt. Doch bevor die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit erreicht wurde, gab es jedes Mal großen Widerstand von Seiten der Fischereinationen. Versuche Deutschlands, 2007 den Herings- und Dornhai schützen zu lassen, scheiterten. Nun startet die Bundesregierung gemeinsam mit der EU erneut einen Anlauf. Zudem haben der Südseestaat Palau und die USA den Schutz weiterer sechs Haiarten beantragt: Weißspitzen-Hochseehai, Großer, Glatter und Bogenstimmen-Hammerhai, Düsterer Hai und Sandbankhai. Die WA-Konferenz findet vom 13. bis 25. März 2010 in Doha (Katar) statt.
Edeka zeigt ein Herz für bedrohte Tiere: Weil Stör, Aal und Hai vom Aussterben bedroht sind, sollen Kunden auf diese Delikatessen schon bald verzichten.
Deutschlands größte Supermarktkette Edeka will vom kommenden Jahr an vollständig auf den Verkauf bedrohter Fischsorten verzichten. Ab Mitte 2010 sollen die Arten Hai, Aal, Wildstör und Rochen aus den Kühltheken verschwinden, teilte der Konzern am Freitag in Hamburg mit.
In den vergangenen Jahren habe Edeka in seinen Filialen das Angebot dieser Sorten bereits um 90 Prozent verringert. Von 2012 an wolle man nur noch Fisch und Meeresfrüchte „aus bestandserhaltender und umweltschonender Fischerei“ vermarkten, kündigte Edeka an.
Neuer Kurs beim Fischen
Fisch müsse „als gesundes Nahrungsmittel dauerhaft erhalten bleiben“, erklärte Edeka-Vorstandschef Markus Mosa. Edeka setze sich deswegen auch für eine Neuausrichtung der EU-Fischereipolitik ein.
Mitten im Ozean haben Forscher den Ort entdeckt, an dem sich die Raubtiere zu tausenden treffen. Obwohl das Tier eigentlich ein Einzelgänger ist.
Zwischen Mexiko und Hawaii gibt es einen festen Treffpunkt, an dem sich viele der Tiere im Winter einfinden. Das berichten US-Forscher im Fachmagazin «Proceedings of The Royal Society B». Sie nennen den Ort «Das Café zum Weissen Hai».
Bislang war relativ wenig bekannt über das Wanderverhalten der Weissen Haie. Die Forscher der Universität von Stanford verfolgten nun aber zehn Jahre lang die Wege von fast 100 Haien mit Hilfe elektronischer Sender und den Tieren entnommener Gewebeproben.
Bei den erforschten Weissen Haien handelt es sich um die Angehörigen einer ganz eigenen Population, die im Ostpazifik leben. Die einzigen beiden bislang bekannten Populationen sind vor der Küste Südafrikas und zwischen Australien und Neuseeland heimisch.
Im Herbst vor Kalifornien, im Sommer vor Hawaii
Bislang wurde angenommen, die Weissen Haie würden ohne festes Ziel die Ozeane auf der Suche nach Nahrung durchqueren. Die nun untersuchte Population im Ostpazifik folgt aber festen Routen und auch festen Zeitplänen.
So suchen die Tiere, die bis zu sechs Meter lang und drei Tonnen schwer werden können, zwischen August und Dezember vor der Küste Kaliforniens nach ihrer Beute, vor allem Robben und Seelöwen. Ab Januar machen sie sich auf den 4000 Kilometer langen Weg gen Westen vor die Küste Hawaiis, wo sie von April bis Juli in grosser Zahl zu finden sind.
Es sind fast schon die Hälfte der angestrebten Stimmen abgegeben, doch es fehlen immernoch sehr viele Stimmen, um etwas zu bewirken. Weiterhin bittet die Redaktion um Hilfe und Unterstütung bei der Verbreitung der Petition.
JEDE Stimme zählt, JEDE Flosse zählt!
Hier auch der Quellcode mit Banner und Link zu der Petition für Foren, eigene Internetseiten etc.: