Lt. Information vom Fischerei Ministerium, wird der Export von Hai Produkten offiziell ab Maerz 2010 verboten.
Fischerei Minister Dr. Ibrahim Didi verkuendete ebenfalls,dass das Einkommen vom Tourismus 5x höher sei, als das der Haifischerei.
Ausserdem wurde festgestellt, dass die Hai Population auf den Malediven vom Aussterben bedroht sei.
Der Hai! Gefährliches Raubtier oder bedrohte Tierart?
In den Medien häufen sich die Nachrichten über Zwischenfälle mit Haien. Für alle, die mehr über den Umgang mit Haien erfahren wollen oder sich für eine Reise ans rote Meer vorbereiten wollen, bietet das Taucher-Zentrum den Spezialkurs SSI Shark-Diver an.
Referent Markus v. Hacht hat selbst einige Begegnungen mit dem Weißspitzen-Hochseehai erlebt und bringt eigene Videoaufnahmen von Tauchgängen mit Haien von den Bahamas mit. Erfahre mehr über den Mythos Hai, über die verschiedenen Arten, die Lebensräume und über den Schutz der Tiere.
Haie leben seit 450 Millionen Jahren auf dem Planeten Erde, sie existierten schon, als die Dinosaurier noch über die Erde spazierten. Doch jetzt könnte der Mensch ihre Ende sein. Die Galerie FB69 von Kolja Steinrötter zeigt unter dem Titel „Save the Sharks!“ eine Ausstellung zur Rettung der Meere. 25 Künstler zeigen jeweils eine Arbeit zum Thema Haie. Bis zu 50 Prozent der Erlöse werden für den Schutz der Haie (an Seashepherd.org) gespendet.
Der Mensch hat es in kurzer Zeit geschafft, rund 90 Prozent der Haipopulation zu vernichten, als Beifang, für Haifischflossen oder einfach weil der Hai immer noch als gefährliches Raubtier gilt.
Die Ausstellung wird am kommenden Samstag (15. August) um 12. 30 Uhr in der Hüfferstraße 18 eröffnet. Am 20. August wird der Film „Sharkwater“ (2007) gezeigt. Die Ausstellung wird bis zum 19. September zu sehen sein.
Surfer von Haien attackiert – so oder ähnlich lauten Schlagzeilen, die gerade in der Sommerzeit immer mal wieder in den Zeitungen auftauchen. Und doch sind es die Haie, die unseren Schutz benötigen, denn ein Drittel der im offenen Meer lebenden Haifischarten sind vom Aussterben bedroht.
Hierzulande erfreuen sich Haie keines besonders guten Rufes. Sie sind nicht gerade beliebt und werden bestenfalls als “exotisch” betrachtet. Oft wird ihnen jedoch übel mitgespielt. So wurden in Mexiko 30 gefrorene Haie gefunden, deren Mägen mit Kokain gefüllt waren. Und in Fernost gilt Haifischflossensuppe als besondere Delikatesse, für deren Herstellung viele Haie ihr Leben lassen müssen. Beim so genannten “Shark Finning” werden ihnen die Rückenflossen abgeschnitten und die noch lebenden Tiere wieder zurück ins Meer geworfen, wo sie elendig verenden. Dabei gibt es keinerlei Einschränkungen bezüglich der Größe, des Alters oder der Art des Hais.
Weltweit versuchen die Fangflotten den stetig steigenden Bedarf zu decken. Dies führt zur Überfischung der Haibestände, von der sie sich aufgrund ihrer langen Lebenszeit, der späten Geschlechtsreife und den niedrigen Reproduktionsraten nur schwer erholen können.
Die Gefahr, dass die Tiere aussterben, wächst.
Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat eine weltweit gültige Liste bedrohter Arten erstellt, in der der Große Hammerhai, der Bogenstirn-Hammerhai und der Meeresteufel als besonders gefährdete Arten genannt werden. Zum vollständigen Artikel »
Das Blatt für die Haie wenden
Die meisten europäischen Haibestände gehen aufgrund von Überfschung zurück, ein Drittel der Arten ist bereits vom Aussterben bedroht. Das Finning-Verbot
in der EU, dass das Abschneiden der Flossen und das Zurückwerfen des Körpers ins Meer verbietet, zählt zu den weltweit schwächsten.
Die Hoffnungen ruhen nun auf dem neuen Haiaktionsplan, der von der Europäischen Kommission dank Ihrer Unterstützung verabschiedet wurde. Der Plan ist ein wichtiger Schritt für die umfassende Verbesserung der EU-Haipolitik, darunter auch eine Verschärfung des Finning-Verbots, wobei sein Erfolg abhängig ist
von der Zusammenarbeit und der Maßnahmenergreifung der EU-Fischereiminister und der Europäischen Kommission. Um die Initiativen des Plans durchzusetzen, und Haie damit effektiv zu schützen, sind Fischereimanager auf die Unterstützung der europäischen Öffentlichkeit angewiesen.
Wer hätte das gedacht? Haie leben nicht nur in tropischen Gewässern. „Einige Hai-Arten fühlen sich auch in der Nord- und Ostsee heimisch, alle sind für Menschen harmlos. Die meisten dieser Haie sind jedoch leider selten oder sogar vom Aussterben bedroht und benötigen dringend Schutzmaßnahmen“, so Dr. Folkart Schweizer, Vereinsgründer und -vorsitzender von Rette den Hai e.V.
Gefälle zwischen Nord- und Ostsee
Bisher liegen wenig gesicherte Daten über die Hai-Bestände in Nord- und Ostsee vor. Mindestens elf Arten wie der Kleingefleckte Katzenhai (Scyliorhinus canicula) und der Hundshai (Galeorhinus galeus) sind im deutschen Teil der Nordsee heimisch. Auch der in Einzelfällen bis zu 3,50 Meter lange Heringshai (Lamna nasus) lebt in der südlichen Nordsee. Er steht genauso auf der roten Liste der gefährdeten Arten wie die früher häufigen Dornhaie (Squalus acanthias) und Fuchshaie (Alopias vulpinus). „Das Problem ist, dass Haie nicht nur als Beifang sterben, sondern auch in Deutschland gezielt gejagt werden. ‚Schillerlocken‘ etwa werden aus dem Bauchfleisch von Dornhaien gewonnen. Haie sind besonders von Überfischung betroffen, da sie sehr spät geschlechtsreif werden und wenige Nachkommen produzieren“, beschreibt Schweizer die Lage der Tiere.
Die Ostsee mit ihrem im Vergleich zu den Ozeanen geringen Salzgehalt stellt nur bedingt einen geeigneten Lebensraum für Haie dar. Dennoch leben einige Arten ständig in dem größten Brackwasser-Meer der Welt, die meisten von ihnen im westlichsten Teil der Ostsee vor der dänischen Küste. Maximal eine Handvoll Arten sind auch in der südlichen Ostsee heimisch, also in deutschen Gewässern. Hierzu gehört der Heringshai. Die früher bis vor Rügen verbreiteten Dornhaie sind fast verschwunden.
Rette den Hai e.V. fordert Schutz:
Rette den Hai e.V. ruft die deutsche Regierung auf, den Aktionsplan der Europäischen Gemeinschaft für den Erhalt der Haibestände zügig umzusetzen. So müssen die geltenden Schutzbestimmungen auf mehr Arten ausgeweitet und ein Fangstopp z.B. für den Dornhai verhängt werden. Darüber hinaus gilt es, das Finning-Verbot zu modifizieren und strenger zu kontrollieren. Zum vollständigen Artikel »
In Deutschland gilt der Dornhai als bedroht, die aus seinem Fleisch produzierten Schillerlocken sowie Seeaal werden zunehmend ausgelistet. Vor der US-amerikanischen Ostküste hingegen klagen Fischer, dass die beachtlich gewachsenen Dornhai-Bestände der kommerziellen Fischerei inzwischen zu schaffen machen, schreibt Fish Information & Services (FIS). Der Dornhai, der bis zu 1,50 m lang werden kann, ernährt sich von Kabeljau, Schellfisch, Makrelen, Hering und weiteren wirtschaftlich lukrativen Arten. Inzwischen soll die Biomasse der Haiart vor der US-Ostküste auf 1.816.000 Tonnen (4 Mrd. lb) angewachsen sein – der Fisch stelle damit mehr als die Hälfte allen Fisches in der Meeresregion. Jetzt hat eine Allianz aus Haupterwerbs- und Freizeitfischern sowie Bootcharter-Unternehmen die Fishermen Organized for Rational Dogfish Management (FORDM) gegründet. Die Gruppe hoffe, mit Unterstützung von Wissenschaftlern und Kongressabgeordneten das wachsende Ungleichgewicht der Fischbestände im Nordosten und im mittleren Atlantik, das zu einer Krise führen könne, wieder herzustellen. So sei Jane Lubchenko, die Leiterin der US-Wetter- und Ozeanographiebehörde NOAA, um Hilfe gebeten worden.