Die Tiger sind los

Juli 28th, 2009
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Tigerhai

Seit einigen Wochen bekommen Taucher am Elphinstone regelmäßig ein besonderes Hai-Light zu Gesicht: mehrere Tigerhaie und Longimanus-Hochseehaie tummeln sich am Südplateau des Elphinstone-Riffs.
Die seltene Gelegenheit des extrem reizvollen Tauchens mit den UW-Giganten bietet Einblicke der außergewöhnlichsten Art. Bemerkenswert ist auch, dass die jungen Tigerhaie, die eigentlich als Einzelgänger gelten, in kleinen Schulen zu sehen sind.

Hoffentlich bleiben die Tiere noch bis Anfang September standorttreu, denn dann geht es wieder auf Tauchsafari, u.a. zum Elphinstone.

Quelle: Extra Divers

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Neue Hoffnung für ägyptens Haie

Juli 21st, 2009
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Riffschutz am Elphinestone und Abu Dabab

Besonders die Haie, die am Elphinestone vorkommen, aber auch die Dugongs von Abo Dabab sollen ab sofort besser geschützt werden. In einem Treffen zwischen Vertretern der Umweltschutzorganisation Red Sea Protectorate (EEAA) sowie Tauchbasen- und Safaribootbetreibern sollen Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel Limitierung der Besucherzahlen, Anzahl der Boote und Besucherzeiten, diskutiert werden. Der Manager der Red Sea Protectorate, Waheed Salama, möchte einen Plan erstellen, ähnlich den erfolgreichen Schutzmaßnahmen für das Dolphin House (Shab Samadai).

Quelle: <www.redseaparks.org & Akutelle Ausgabe “tauchen”

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Aufruf des Deutschen Meeresmuseums: Fischhandel soll haifrei werden!

Juli 20th, 2009
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Weil sich die Bauchlappen des Dornhais beim Räuchern einrollen und am Ende krümmen, werden Sie in Anspielung auf die Haartracht des berühmten Dichters als Schillerlocken bezeichnet. Was so harmlos klingt, ist in zweierlei Hinsicht äußerst bedenklich. Mit dem Verkauf von Schillerlocken tragen alle Händler Verantwortung für das Aussterben des Dornhaies, dessen Bestände nach Schätzungen nur noch 5% der ursprünglichen Vorkommen im Nordatlantik betragen.

Durch die Bezeichnung der Bauchlappen als „Schillerlocke“ und der Rückenfilets als „Seeaal“ verspeisen viele Menschen eine Haiart, die auf der roten Liste der stark vom Aussterben bedrohten Tiere steht. Inzwischen werden die Dornhaie so stark befischt, dass sie das für das Erlangen der Geschlechtsreife erforderliche Alter nicht mehr erreichen, und sich so auch nicht mehr fortpflanzen können. Inzwischen müssen mehrere kleine Haie getötet werden, um eine einzelne „Schillerlocke“ herzustellen.

Mit jedem Hai-Bissen führt man seinem Körper bedenklich hohe Mengen an Schwermetallen zu. Insbesondere der Gehalt an Methylquecksilber überschreitet die Grenzwerte häufig um ein Vielfaches und der Verzehr ist insbesondere Schwangeren dringend abzuraten. Methylquecksilber ist eines der biologisch aktivsten und gefährlichsten Gifte für den Menschen überhaupt und es überschreitet jegliche Körperbarrieren mühelos und gilt als 1.000mal giftiger als Quecksilber.

Auch Greenpeace rät in seinem neuesten Fischratgeber vom Kauf der Schillerlocke ab. Der Fischratgeber ist im OZEANEUM erhältlich. Ebenso ein ausführliches Info-Magazin zu diesem Thema.

Das Deutsche Meeresmuseum ruft deshalb den Handel an seinem Standort Stralsund dazu auf, den Verkauf von Haiprodukten einzustellen.

Quelle: Dailynet.de

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Hai Opfer gegen Finning

Juli 16th, 2009
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Überlebende von Hai-Attacken prangern grausame Praxis an

Washington – Die eine hat ihre Hand verloren, der andere seinen Arm … Überlebende von Hai-Attacken haben sich jetzt in Washington getroffen – aber nicht, um sich gegenseitig ihr Leid zu klagen, sondern vielmehr, um für jene Tiere zu sprechen, die ihnen die Verstümmelungen zugefügt haben.

Die Gruppe von zehn Hai-Opfern warb am Mittwoch (Ortszeit) im US-Kongress um Unterstützung für ein Gesetz, mit dem das sogenannte Finning ohne Wenn und Aber verboten werden soll. Das ist eine Praxis, bei der Haien die Flossen abgeschnitten und die Tiere dann meistens noch lebend zurück ins Wasser geworfen werden. Sie verenden qualvoll, und andernorts wird Haiflossensuppe aufgetischt – eine Barbarei, wie Tierschutzorganisationen seit langem anprangern. Nach Schätzungen mancher Experten werden jedes Jahr weltweit etwa 70 Millionen Haie durch das Finning getötet. Das Washingtoner Abgeordnetenhaus hat bereits für die US-Fischerei ein Verbot beschlossen, der Senat muss noch abstimmen.

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Harte Fakten

Juli 15th, 2009
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Auf der Homepage Sharkfacts.org wurden einige sehr interessante Fakten zum Thema Haie zusammengetragen. Hier ein kleiner Auszug:

  • There are more than 350 different kinds of sharks.
  • You are 1,000 times more likely to drown in the sea than you are to be bitten by a shark.
  • Sharks are more related to fishes like the stingray than they do with the barracuda.
  • Most sharks as we know them today developed about 64 million years ago during the age of the dinosaurs.
  • A shark can hear a fish in the water from more than a mile away.

Wie man hier schon sehen kann, handelt es sich um eine englischsprachige Seite, was jedoch kein Problem sein sollte. Ein Muss für jeden Haifan.

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Raubtierkapitalismus

Juli 10th, 2009
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Hai

Die Krise hat der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt schon vor zwei Jahren vorausgesagt: Damals nämlich, als die Finanzmanager in London und New York noch unverwundbar schienen, sprach Schmidt vom „Raubtierkapitalismus“. Und genauso ist es, wenn man ihm bei Wort nimmt, wirklich gekommen. Wer weiß, wie die Natur haushält, wird sich über nichts gewundert haben, denn es gibt kaum ein größeres Missverständnis als die Vorstellung vom übermächtigen Raubtier. Der Tiger, das Leistenkrokodil oder der Hai – sie alle gehören zu den bedrohten Tierarten, die viel staatliche Unterstützung oder privates Engagement benötigen, um nicht zu verschwinden.

Die Erklärung liefern ein einfaches Rechenbeispiel und ein Blick auf die Nahrungskette: In einem Meer können hundert Millionen Kieselalgen etwa eine Million Ruderfußkrebse sättigen; eine Million Ruderfußkrebse ernähren wiederum ungefähr zehntausend Garnelen; zehntausend Garnelen stopfen die Mägen von hundert Makrelen; und hundert Makrelen wieder sind die Speise eines einzelnen Hais. Wegen der Nahrungspyramide, die Ökologen nach ihrem Entdecker die Eltonsche Zahlenpyramide nennen, sind die Organismen an der Spitze rar. Wer am Ende der Nahrungskette steht, ist am abhängigsten und deshalb gefährdet. Die kurze Überlegenheit im Moment des Beutefangs zahlt das Raubtier auf lange Sicht mit einer dauerbedrohten Existenz. Und dieses Schicksal teilt der Raubtierkapitalist mit dem Raubtier: Auch er, der in den Städten jagt, kann ohne Hilfe von außen, vom schützenden Staat, nicht überleben.

Quelle: Faz.net

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Paris: Gegen das Abschlachten von Haien

Juli 3rd, 2009
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Ehrlicher Protest muss so richtig schmerzen. Dieser Meinung ist die britische Künstlerin Alice Newstead. Die junge Frau liess sich als Hai verkleidet vor einem Geschäft in Paris aufhängen.

Dabei durchbohrten zwei Haken die Haut ihres Rückens. Newstead wollte mit dieser Aktion gegen das weltweite Abschlachten von Haien aufmerksam machen, was ihr ganz offensichtlich gelungen ist. Weiter so.

Quelle: 20min.ch

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