Malediven 2009

Mai 16th, 2009

Liebe Blogleser,

ich werde die kommenden 2 Wochen leider nicht die Möglichkeit haben, Artikel und Infos hier zu veröffentlichen. Ich werde nämlich auf den Malediven sein und dort die Insel Embudu im Süd-Male-Atoll unsicher machen.

Ich hoffe, dass wir viele spannende Haibegegnungen haben werden, die ich selbstverständlich nach meinem Urlaub hier niederschreiben werde.

Bis in 2 Wochen :)

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Dornhai: Ko durch Schillerlocke

Mai 15th, 2009

Vom Dornhai ist eher selten die Rede, wenn die Überfischung der Weltmeere diskutiert wird. Dabei ist der Bestand dieser Art im Nordostatlantik in den letzten zehn Jahren um 95 Prozent eingebrochen. Das Fleisch dieser Haie wird zu den in Deutschland beliebten Schillerlocken und zu dem in Großbritannien begehrten Fisch im Nationalgericht „Fish and Chips“ verarbeitet. Vielen anderen Arten geht es ähnlich. Jedes Jahr holt die Menschheit ungefähr 130 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte im Wert von 130 Milliarden Euro aus den Ozeanen. Ein Viertel der Bestände aber ist bereits überfischt oder schon zusammen gebrochen, bei der Hälfte ist man an der Grenze der Kapazität, nur ein Viertel der Fischerei arbeitet also im grünen Bereich.

Besonders dramatisch ist die Situation der Haie, von denen rund 500 Arten in den Weltmeeren schwimmen. In den Schlagzeilen aber tauchen die schnellen Raubfische nur auf, wenn ein Mensch bei einer Begegnung mit einem Hai sein Leben verliert. Jährlich sterben zehn Menschen nach Haibissen. In der gleichen Zeit verenden siebzig bis hundert Millionen Haie durch Menschenhand, schätzt die Welternährungsorganisation FAO.

Weil Haiflossen in Sushi-Restaurants beliebt sind, Schillerlocken und „Fish and Chips“ häufig auf europäischen Tellern landen und so mancher große Hai auch Opfer von „Sport“-Fischern gejagt wird, ist der Bestand vieler Arten inzwischen gefährdet.

Quelle: www.ksta.de

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Grosser platter Hai: Mantafest auf Yap

Mai 11th, 2009

Mantafest 2009 - Yap

Vom 8. bis zum 30. September 2009 findet auf Yap/Mikronesien das inzwischen dritte Mantafest statt – ein großes Foto-Festival mit UW-Foto-Profis vor Ort, Seminaren, Fotowettbewerb und Präsentationen.

Bereits zum dritten Mal in Folge richten das Manta Ray Bay Resort und die Yap Divers das Foto-Festival Manta Fest aus. Nachdem 2008 unter anderem Eric Cheng und Marty Snyderman mit von der Partie waren, werden in diesem Jahr Andy Sallmon und Mike Luzansky den Gästen des Manta Ray Bay Resorts mit Ratschlägen und Tipps beiseite stehen. Während des dreiwöchigen Foto-Festivals stehen nicht nur Sessions mit verschiedenen Hai-Arten, Mantas und Mandarinfischen auf der Tagesordnung – die Profis werden nachmittags Seminare im Schulungsraum abhalten und nach Sonnenuntergang Großbildvorführungen an Deck des antiken Segelschoners “Mnuw” präsentieren. Darüber hinaus wird das Duo für den letzten Abend eine Bilder- und Videoshow mit den Aufnahmen der Gäste vorbereiten, die anschließend bewertet und auch prämiert werden.

Die Teilnahme beim Mantafest ist für Gäste des Manta Ray Bay Resorts gratis. Außerdem kann vor Ort kostenfrei aktuelles Foto- und Video-Equipment getestet werden. Das Manta Fest versteht sich weniger als Wettkampf, sondern vielmehr als informativer Workshop zum Ausbau des eigenen Talents – so gewinnt am Ende jeder! Die Teilnehmer werden mit den beiden bekannten UW-Fotografen abtauchen, Fotos und Sequenzen schießen, grandiose Tauchgänge und einfach eine Menge Spaß unter Gleichgesinnten erleben. Preisbeispiel: 7 Übernachtungen mit Frühstück im Manta Ray Bay Resort kosten inklusive 10 Tauchgängen und Nitrox ab 958 Euro. Weitere Infos: www.mantafest.com & www.mantaray.com

Quelle: tauchen.de

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Seychellen: Ein Schritt nach vorne

Mai 6th, 2009

Die Seychellen haben das Finning durch ausländische Fischer verboten. Somit wollen die Seychellen ihren Beitrag zum Schutz der Haie und des maritimen Ökosystems beitragen.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass 100 Millionen Haie weltweit jedes Jahr sterben, vor allem für ihre Flossen, da diese Delikatesse in Ost-Asien hohe Preise erzielt. Dutzende von Ländern haben in den letzten Jahren die Praxis des Finnings von Haien verboten. Das Verbot der Seychelles Fishing Authority (SFA) trat diese Woche in Kraft und verbietet allen ausländischen Schiffen, die sich in den Hoheitsgewässern des Archipels im Indischen Ozean befinden, Haie zu finnen.

Das Verbot bezieht sich nicht auf inländische Schiffe, wie die Regierung sagt. Es gibt nur wenige Schiffe und die Kontrollen der Fischerei seien streng. Des Weiteren müssen die Haie komplett gelandet werden und nicht nur deren Flossen.

“Shark Finning” … … bedroht die Stabilität des Ökosystemes Meer, der traditionellen Fischerei, der Lebensmittelsicherheit, des Tauch- und Ökotourismus “, sagte SFA.

Die World Conservation Union sagt 65 der 373 bekannten Hai-Arten sind weltweit bedroht, vor allem wegen des Flossenhandels. Einige Experten sagen, die Zahl sei wesentlich höher.

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TV Tipp: Der schnellste Hai der Welt

Mai 5th, 2009

Dienstag, 5. April, 20.15 bis 21.05 | ORF 2

Mit drei Metern Körperlänge und einem Gewicht von einer halben Tonne mag er sich neben seinem nahen Verwanden, dem Weißen Hai, fast bescheiden ausnehmen, doch das macht er mit Tempo wett: Lamna ditropis, der Lachshai, der seinen Namen seiner bevorzugten Beute verdankt. Beide Spezies gehören zur Familie der Makrelenhaie, doch ist der eine wesentlich bekannter als der andere. Die “Universum”-Dokumentation “Der Hai, der aus der Kälte kommt” von Mike Devlin (deutsche Bearbeitung: Heinz Leger) porträtiert den weithin unbekannten “schnellsten Hai der Welt”.

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Brüssel: Aktionsplan zum Schutz von Haien beschlossen

Mai 5th, 2009

Den großen Raubfischen der Weltmeere droht der langsame Tod. Tunfische werden hemmungslos wegen ihres wertvollen Fleisches gejagt. Seit einigen Jahren geht es auch den Haien an den Kragen. Während beim Tunfisch der ganze Fisch in der Küche Verwendung findet, sind es bei den Haien fast ausschließlich die Flossen, die vor allem in China heiß begehrt sind. Dazu werden den Tieren oft noch bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten, ehe sie – zum Teil noch lebend wieder ins Meer geworfen werden, wo sie qualvoll sterben. Eine neue EU-Regelung soll dem Shark-Finning nun den Riegel vorschieben. Denn ausgerechnet die Länder der Union sind die Hauptexporteure für die so beliebte Delikatesse.

Getrocknete Haiflossen

In der Vorwoche ist in Brüssel ein Aktionsplan gegen das Shark-Finning beschlossen worden. Umweltorganisationen haben den Vorstoß begrüßt. Vor allem Schottland will mit strengen Sanktionen der Jagd auf die Haie verbieten. Umweltorganisationen haben immer wieder kritisiert, dass die derzeitigen Gesetze nicht strikt genug vollzogen werden, um die brutale Praxis endgültig zu verbieten. “Wir wissen, dass einige der Haipopulationen stark vom Aussterben bedroht sind. Das ist der Grund, warum wir uns um noch striktere Durchsetzung der geltenden Bestimmungen einsetzen”, so Richard Lochhead, Geschäftsführer von Fisheries Scotland.

Wille zur Abschaffung der “zerstörerischen Praxis”

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