Haiwilderer zum zweiten Mal innerhalb des Galapagos Meeresschutzgebiet gefangen
April 30th, 2009

Manche Wilderer haben wenig Respekt vor Gesetzen; Andere denken, diese Gesetze gelten nicht für sie. Das Fischereischiff Nano aus Manta, Ecuador, scheint in seiner eigenen Liga zu spielen. Wir berichteten die Gefangennahme der Nano am 27. April 2008.
Das Schiff wurde von Isabela Islands Hafenkapitän freigegeben und kehrte nach Manta zurück um dort für den Fang von 200 bis 300 Haien und das Aufgreifen innerhalb des Galapagos Meeresschutzgebiets angeklagt zu werden. Bis zur Ankunft des Schiffes in Manta waren die Haie auf mysteriöse Weise verschwunden und die örtlichen Behörden unternahmen nichts. Der Nano wurde weiterhin erlaubt, ihren Haifangaktivitäten ohne Behinderungen nachzugehen.
Die Wilderer müssen gedacht haben, sie seien unantastbar, als sie es sich erlaubten, am 11. Februar noch einmal ins Galapagos Meeresschutzgebiet einzudringen, nur dieses Mal wurden sie vom Küstenwachenschiff San Cristobal gestoppt. Bei der Festnahme befanden sie sich 1,6 Seemeilen innerhalb des Galapagos Meereschutzgebiet, nordwestlich von San Cristobal Island. Der Kapitän der Nano und seine acht Crewmitglieder behaupteten, wegen mechanischer Probleme so weit in das Meeresschutzgebiet abgedriftet zu sein. Im Frachtraum der Nano waren 100 Haie, welche miteinschlossen:
- Pazifische Fuchshaie
- Großaugenfuchshaie
- Seidenhaie
- Bogenstirn-Hammerhaie
- Glatte Hammerhaie
- Blauhaie
Kategorie: Finning, Haie, Umwelt |
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