Wirtschaftskriese auch bei den Haien?

Februar 20th, 2009

“Die Zahl der Angriffe auf Menschen von Haien ist im Jahr 2008 auf den niedrigsten Stand in fünf Jahren gesunken. Die Wissenschaftler erklären dies mit der weltweiten Wirtschaftskrise: Weniger Urlauber, weniger Haibisse.”

Quelle: www.20min.ch

Kommentar von Stop-Finning.com: “Weniger Urlauber, weniger Haibisse?” – Wohl ehr “Weniger Haie, weniger Haibisse!”

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TV Tipps: Dokumentationen über den Weissen Hai

Februar 19th, 2009

Weisser Hai

SUPER RTL zeigt die packenden Tierdokus “Die fliegenden Haie von Australien” und “Tödliche Nähe – Tauchen mit Weißen Haien”.

Sendedatum: Sonntag, 22. Februar 2009,
Uhrzeit: 20.15 Uhr und 21.15 Uhr

Ein faszinierendes Naturerlebnis, das Weiße Haie als meisterhafte Jäger zeigt, und spektakuläre Bilder von einem Tauchgang der Extreme gibt es in den Tierdokumentationen Die fliegenden Haie von Australien (USA 2002) und Tödliche Nähe – Tauchen mit Weißen Haien (USA 2004) zu sehen, die SUPER RTL am Sonntag, 22. Februar gleich im Doppelpack zeigt. Die fliegenden Haie von Australien (20.15 Uhr): Vor der südafrikanischen Küste schießen Weiße Haie regelrecht aus dem Wasser, um ihre Beute mit weit aufgerissenem Maul zu packen. Der Unterwasser-Experte und Wildlife-Fotograf Chris Follows will herausfinden, ob nicht auch die Weißen Haie vor den Küsten Kaliforniens und Australiens auf derart akrobatische Weise ihren Speiseplan bereichern. Mit Hilfe von Robben-Attrappen versucht er, die gefährlichsten Jäger der Meere anzulocken. Tödliche Nähe – Tauchen mit Weißen Haien (21.15 Uhr): Weiße Haie – blutrünstige Bestien, brutale Killer oder zu Unrecht in Verruf geratene Kuscheltiere? Nichts davon ist wahr. Menschen werden von Haien nur in seltenen Fällen angegriffen, doch dann zumeist mit katastrophalen Folgen. Eine Gruppe von Tauchern wagt, was sich andere noch nicht einmal vorzustellen trauen. Vor Guadalupe, der einsamen Vulkaninsel vor Mexiko, gehen sie ohne schützenden Käfig mit den gefährlichen Meeresräubern auf Tuchfühlung. Dem südafrikanischen Taucher Andre Hartmann gelingt es sogar, sich an den Rückenflossen eines Weißen Hais festzuhalten und sich von ihm durchs offene Meer ziehen zu lassen.

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Rettung für den Sandtigerhai

Februar 18th, 2009

Sandtigerhai

Dem Sandtigerhai soll zukünftig durch den Menschen das Überleben gesichert werden. So zumindest stellen sich Dr. Nick Otway und sein Team aus Port Stephens im australischen Bundesstaat New South Wales das Ziel vor.

Durch den Kannibalismus im Uterus der Muttertiere kann der Sandtigerhai nur 1 bis max. 2 Jungtiere austragen. Denn während der Tragezeit ernähren sich die Jungtiere in den zwei Gebärmuttersäcken der Mutter vom Dotter der unbefruchteten Eier und später von den anderen “schwächeren” Embryonen. Und genau in diesen Vorgang wollen die australischen Wissenschaftler eingreifen, um die Art vor dem Aussterben zu bewahren.

Das Team um Dr. Nick Otway plant mit Hilfe von künstlichen Uteri die befruchteten Hai-Eier zu trennen bevor die sich entwickelnden Jungen übereinander herfallen können. Somit wäre es möglich, innerhalb kurzer Zeit mehr Sandtigerhaie zu züchten, als dies von der Natur vorgesehen ist.

Der US-Meeresbiologe Tim Tricas steht dem Vorhaben mit geteilter Meinung bei. Zum Einen muss sich der Mensch was einfallen lassen diese Art zu schützen, jedoch wäre diese Methode ein eingriff in die Natur. Wenn die “schwächeren” Haie am Ende überleben könne es zu Störungen im Gen-Pool kommen. Denn die schwachen Exemplare der Spezies sind bisher bereits im Mutterleib ausgesiebt worden.

Jedoch muss der Sandtigerhai noch einige Jahre selber um sein Überleben kämpfen, denn bis es soweit ist mit künstlichen Uteri Haie zu zeugen, werden noch einige Jahre vergehen.

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Rettet den Hai e.V.

Februar 17th, 2009

Karibischer Riffhai

Im Dezember 2008 wurde der Verein “Rettet den Hai e.V.” gegründet. Anlässlich des Jahr der Haie 2009 nimmt sich der Verein zur Aufgabe das Bild der faszinierenden und ästhetischen Tiere zu verbessern und Vorurteile gegenüber Haien abzubauen. Gründer und Vorsitzender ist der Sporttaucher und Experte für Haie Dr. Folkart Schweizer.

Rette den Hai, denn… pro Sekunde werden drei Haie getötet! Das entspricht auf ein ganzes Jahr gesehen der Einwohnerzahl von Deutschland, der Schweiz und Österreich zusammen. Nicht gemeldete Zahlen (Dunkelzahl) liegen wohl weit höhr.

Öffentlichkeitsarbeit steht dabei im Focus des Vereins. Eine Homepage mit Informationsmaterial ist bereits in Planung und wird unter Rettet-Den-Hai.de zu finden sein.

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EU-Kommission sieht es ein: “Haie brauchen Schutz!”

Februar 5th, 2009

Hammerhai

Hammerhai

Der Hai, ausgestattet mit hochausgebildeten Sinnen und einem perfekten Körperbau. Diesem Meisterwerk der Evolution fällt der Überlebenskampf gegen einen noch größeren Räuber jedoch schwer: 70 der knapp 500 Hai-Arten sind inzwischen wegen Überfischung vom Aussterben bedroht. Die EU-Kommission will deshalb am Donnerstag einen Aktionsplan zum Schutz der Tiere beschließen.

Der Plan ist allerdings unverbindlich, enthält also nur Empfehlungen an die Mitgliedstaaten, sich mehr für den Schutz der Haie einzusetzen. Die Fische haben Schutz bitter nötig. Weltweit stirbt etwa alle drei Sekunden ein Hai, mehr als 100 Millionen sind es jedes Jahr. Nach Angaben aus Brüssel ist inzwischen ein Drittel aller in EU-Gewässern vorkommenden Hai-Arten überfischt und stark bedroht.

Spitzenreiter Europas sind Spanien und Frankreich. Laut Oceana war Spanien im Jahr 2005 mit 2,2 Millionen Kilo getrockneter Flossen nach China der zweitgrößte Belieferer des Marktes von Hongkong.

In Europa wird dagegen mehr auf das Fleisch von Haien gesetzt. Spanien und Frankreich sind laut UN-Ernährungsorganisation (FAO) für zwei Drittel (ca. 60000t) der in EU-Gewässern gefangenen Haie verantwortlich. Der EU-Plan empfiehlt nun unter anderem strengere Maßnahmen gegen das Finning sowie ein völliges Fangverbot für Dornhai und Heringshai ab 2010. Dass die EU-Fangflotten freiwillig auf Millionenprofite verzichten, ist allerdings nicht zu erwarten. Umweltschutzorganisationen empfehlen deshalb Verbrauchern den konsequenten Verzicht auf alle Haiprodukte (Mehr zu diesem Thema: Verzicht von Haiprodukten).

Quelle: N-TV

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