November 26th, 2008
West Australien plant wieder Attacke auf das Ningaloo Riff – riesige Salzmine am Golf vom Exmouth geplant.
Ein Regierungswechsel und die weltwirtschafliche Krise haben in Australien die Tore für dieses gigantische Projekt geöffnet. Obwohl die australische Umweltbehörde EPA ( Environment Protection Authority) und weitere Regierungsämter DEC ( Department for Environment and Conservation ), Fischerei- und Tourismusbehörden gegen diesen Plan vorgehen, scheint das Ningaloo Reef erneut vor dem Aus zu stehen.
Die geplante Salzmine ist 72km lang und bis zu 10km breit, und wird auf einer Fläche von über 400 km2 eine Jahresproduktion von 10 Millionen Tonnen Salz bewerkstelligen. Hierfür müssen ca. 100km Mangrovenwald und flaches natürliches Watt modifiziert werden. Die Lagerung von tausenden Tonnen giftiger Beiprodukten in diesem Überflutungsgebiet und die hohe Salzkonzentration im Golf können faktisch alles Leben unter Wasser abtöten!
Dieses Gebiet kann in tropischen Zyklonen, Regengüssen und Tsunamis bis zu 10m hoch überflutet werden! Dann werden alle gelagerten Mineralien und giftigen Beiprodukte wieder zurück in den Golf und ins Ningaloo Riff gespült. Verladeeinrichtungen müssen durch künstliche Kanäle in einem riesigen Aufwand mit Frachtern angefahren werden. All diese Maßnahmen stellen eine große Gefahr für dieses unberührte Gebiet dar. Der Golf von Exmouth mit mehr as 200km Mangroven und Flutgebieten ist die Kinderstube des Ningaloo Riffs.
Hier laichen die meisten Fische in den seichten Gewässern, welche von großen Raubfischen nicht erreicht werden können. Mangroven spielen eine extrem bedeutende Rolle in diesem Ökosystem, das riesige Gruppen von Mantas, Dugongs, Delfinen und Seeschildkröten bewohnen! Tausende Buckelwale kommen jedes Jahr um im Golf ihre jungen Kälber zu gebären.
Eine Naturschutzgruppe unter dem Namen, “Halt the Salt” hat sich zusammengefunden und auf einer Webseite alle wichtigen Informationen zusammengetragen.
Ein automatisierter Brief kann von dort mit einem Kommentar versehen an den Regierungspräsidenten verschickt werden.
Internetseite: www.haltthesalt.org.au
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November 14th, 2008
Die Nahrungsquelle Fisch steht vor dem Kollaps. Drei Viertel der weltweiten Fischbestände sind bis an ihre Grenzen oder sogar darüber hinaus befischt und stehen mittelfristig vor dem Zusammenbruch.
Hier die wichtigsten Fakten:
- mehrere Millionen Tonnen Beifang jährlich
- bis zu 90% Beifang
- Bsp.: für ein Kilo Shrimps müssen 15 Kilo Beifang sterben
- Bsp.: Thunfischfang – eine Viertelmillion Schildkröten sterben an den Haken von Langleinen
- Bsp.: Alle 2 Minuten stirbt ein Wal in den Fischernetzen
- Bsp.: 300000 Seevögel ertrinken jedes Jahr als Beifang
- Fischbestände brechen zusammen
- Nahrungsquelle von einer Milliarde Menschen in Gefahr
Dies sind nur ein paar der Fakten, jedoch der WWF Deutschland genug eine Kampagne ins Leben zu rufen, die den Beifang senken soll. Die Umweltstiftung informiert in den Medien, verhandelt mit Fischern, Produzenten und Händlern und engagiert sich auf höchster politischer Ebene, um diese Ziele zu erreichen:
- Die EU muss den Beifang der europäischen Fangflotte mit einem neuen Gesetz wirkungsvoll bekämpfen
- Der Lebensmittelhandel muss Fisch aus beifangintensiven oder anderen schädlichen Fischereien komplett aus seinem Sortiment streichen
- Verbraucher sollten sich mit Hilfe des WWF-Fischführers informieren, welchen Fisch sie bedenkenlos kaufen können und welchen sie lieber meiden sollten
Unterstützen Sie den WWF! Helfen Sie jetzt, die Bedrohung der Meere durch Beifang zu stoppen!
Erfahren Sie mehr über den Beifang
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November 6th, 2008

Ziemlich genau 6 Jahre sind seit der Gründung von SHARKPROJECT e.V. verstrichen. 6 Jahre in denen sich die Organisation zu einer der größten Haischutzorganisationen der Welt entwickelt hat. Viele Auszeichnungen hat SHARKPROJECT seither für seine Arbeit verliehen bekommen, zuletzt das DZI-Spendensiegel für besonders empfehlenswerte Organisationen. „Wir sind stolz auf die geleistete Arbeit“, so Gerhard Wegner, der Präsident von SP International: „aber wir sind uns auch bewusst, dass wir noch immer am Anfang stehen. Wir müssen noch mehr arbeiten um noch mehr in die Breite kommen – nur wer soll das noch leisten? Wir sind alle schon weit über unsere Kapazitätsgrenzen belastet. Eigentlich bräuchten wir fest angestellte Mitarbeiter – doch wir sind uns alle einig, dass wir an dem ehrenamtlichen Status von SHARKPROJECT nichts ändern wollen. Also ergaben sich zwei Möglichkeiten: Entweder so weitermachen wie bisher und viele Chancen versäumen oder eine völlig neue Struktur zu entwickeln. Wir haben uns einstimmig für die neue Struktur entschieden!
Nach Monaten der Vorbereitung ist es nun soweit. Am 1.11.2008 startet SHARKPROJECT, mit der neuen komplett zweisprachigen Website, auch eine völlig neue Organisationsstruktur. Unter der neuen Dachorganisation SHARKPROJECT International e.V., gibt es Landesorganisationen (aktuell bereits gegründet in Deutschland und Schweiz; die Länder Südafrika, Österreich und Polen sind in Vorbereitung) und Botschaften, z.B. für die Malediven, Franz. Polynesien und viele weitere Länder. Viele neue Mitglieder sind dazu gestoßen und verstärken die ehrenamtliche Mannschaft von SHARKPROJECT.
„Ein wichtiger Aspekt ist neben der dringend notwendigen Internationalisierung, dass wir nun mehr Köpfe und Hände auch in den einzelnen Ländern haben“, so Christine Gstöttner, eine der Vizepräsidentinnen SP International. „es gibt dort so viel zu tun und nun können wir es anpacken!“
Ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne ist auch die Gestaltung der neuen Website. Mit rund einer Viertel Million Besuchern jährlich und permanenten Informationsergänzungen war die alte Seitenstruktur an der Grenze angelangt. Eine völlig neue Plattform auf der Basis eines Content Management Systems, dessen Software von den Machern von Nullzeit.at kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, eröffnet nun völlig neue Möglichkeiten. „Wir sind schneller und übersichtlicher mit unseren Informationen und Kampagnen – trotz deutlich mehr Inhalten – und der Auftritt ist zudem auch noch schöner anzuschauen.“ so Christine Staacks, Vizepräsidentin SP International und Onlinebeauftragte der Organisation. „es lohnt sich ab dem 1.11.2008 in die neue Seite einmal reinzuschauen. Parallel werden wir alle Inhalte weiterentwickeln mit vielen neuen Ideen, wie beispielsweise die komplett neue Kinder- und Jugendseite.“
Es bleibt also spannend bei SHARKPROJECT und ein Blick in die neue Website lohnt sich aus vielen Gründen. Eine neue Kampagne ist in Vorbereitung, der neue Kalender ist im Shop, ein neues Buch kommt und noch viele andere starke Ideen für den Haischutz. Für starke Ideen steht die Organisation SHARKPROJECT seit dem Start vor 6 Jahren und die neue Struktur wird helfen, die Organisation noch flexibler und noch schlagkräftiger zu führen.
Quelle: sharkproject.com und diveinside.de
Kategorie: Artenschutz, Haie, Öffentlichkeit |
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November 5th, 2008
“Sexy Sharks” erhält Auszeichnung beim Unterwasser-Filmfestival “Festival Mondial de l´Image Sous Marine” in Antibes!
Beim größten Filmfestival für Unterwasserfoto- und videographen erhielt die schumacherfilm/taucherdvd Produktion “Sexy Sharks” überraschend
den “Prix d´Insolite”, ein Sonderpreis für eine aussergewöhnliche Arbeit in der B Kategorie.
Der 4minütige Film ist ein Mix aus Modelshooting mit Miss Germany Elischeba Wilde (aufgenommen im Monte Mare, Rheinbach) und verschiedenen Hai-
aufnahmen aus Ägypten und den Bahamas. Das Wechselspiel und die verrauchte schwarz/weiss Gestaltung verwöhnen den Zuschauer gleichermassen.
Quelle: http://www.diveinside.de
Kategorie: Haie, Tauchen, Unterwasserfotographie, Veranstaltung |
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