Mai 30th, 2008
Ein australischer Minister in Sydney fordert, dass die beliebte Haifischflossensuppe endlich in den Restaurants und Gaststätten Australiens verboten werden sollte. Die hohe Nachfrage nach dieser Suppe führt zur Auslöschung der Haie. Jedoch soll nicht nur der lokale Verkauf verboten werden, auch der Import von Haiflossen und -fleisch soll generell verboten werden.
“Werden die Produkte importiert, lösen wir nicht das Problem, sondern schieben es nur auf ein anderes Land”, sagte der Minister.
Australien hat schon seit einiger Zeit das Verbot von Finning ausgesprochen, importiert derzeit aber immernoch ca. 10t Haiflossen pro Jahr. Das sind ca. 26.000 Haie. In Australien bekommt man für ein Kilo Haiflossen ca. 1400$ und zahlt für einen Teller Suppe ca. 160$.
Australien zeigt damit, dass der Handel mit Haien endlich gestoppt werden muss, definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.

Kategorie: Artenschutz, Haie, Umwelt |
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Mai 29th, 2008
Riesenhaie, die vor der Südwestküste Großbritanniens von Forschern markiert worden sind, würden jetzt tausende von Kilometern entfernt vor Kanada gesichtet.
Bis jetzt war nur sehr wenig über das Leben der Tiere ausserhalb der Gewässer Großbritanniens bekannt, doch nun wissen sie das bei der Nahrungssuche sehr große Strecken zurückgelegt werden und auch tiefe Gewässer aufgesucht werden. Möglich wurde dies alles durch zwei Tiere, welche im letzten Jahr markiert worden sind. Diese Erkenntnisse wollen die Forscher nutzen um den Riesenhaien vor Großbritannien einen besseren Schutz bieten zu können, leider warten dann ausserhalb der Gewässer Großbritanniens immernoch andere Gefahren auf die harmlosen Haie.
Kategorie: Artenschutz, Haie, Umwelt |
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Mai 28th, 2008
Die Leitung von George W. Bush erwägt eins der größten Erhaltungsprogramme in der Geschichte Amerikas anzustoßen.
Idee und Ziel ist es ein Gebiet im Pazfik zu erschaffen, in dem kommerzieller Fischfang, Ölforderung/-forschung und alle anderen Formen der kommerziellen Entwicklung verboten sind. Diese Initiative könnte eines der größten Marinereserven dieser Welt - weit größer als Nationalparks wie Yellowstone oder der Grand Canyon - erschaffen.
Sogar Umweltorganisationen, die normalerweise nicht so gut auf Präsident Bush zu sprechen sind, zeichnen starke Unterstützung auf. “Das Weiße Haus denkt an große und nicht kleine Schritte”, sagte Jack Sobel, ein Wissenschaftler der Washington-based Ocean Conservancy, einer Klimagruppe.
Die Haie werden sich sicher freuen und somit bleibt nur zu hoffen, dass es keine leeren Versprechungen bleiben, bzw. ggf. Herr Obama / Frau Clinton daran festhalten werden.
Quelle: npr.org
Kategorie: Artenschutz, Umwelt |
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Mai 26th, 2008
Die erste weltweite Studie zur Erfassung der 21 Hochseehaie hat ergeben, dass 11 von ihnen vom Aussterben bedroht sind. Diese Zahlen hat IUCN auf dem International Biodiversity Day vorgestellt.
Die Studie zeigte weiterhin das die Meere, aufgrund der starken Überfischung, die ersten Warnzeichen geben. Es müssen Schlüsselschritte von den Regierungen und Ländern eingeleitet werden, auch zum Schutz der Haie.
Der Seidenhai, der Kurzflossenmako und der Fuchshai sind von den Hochseehaien am betroffensten, da die Flossen sehr hoch gehanelt werden, das Fleisch in vielen Ländern sehr beliebt ist und die Tiere immer wieder als Beifang sterben müssen.
Trotz Gewissheit der Abnahme und der zunehmenden Bedrohung der Tiere gibt es keine internationalen Regelungen für den Fang ozeanischer Haie. Dringend müssen Regelungen auf globalem Niveau her, damit die Tiere nicht aussterben.
Quelle und Links: IUCN und iucnredlist.org
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Mai 23rd, 2008
Sharkproject.org ruf zum weltweit ersten Fotowettbewerb zum Thema Haie auf. In Kooperation mit Sharkimages.net kann jeder Hobbyfotograf teilnehmen.
Die wichtigsten Eckdaten des Wettbewerbs kurz festgehalten:
Kategorie: Haie, Tauchen, Unterwasserfotographie, Öffentlichkeit |
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Mai 20th, 2008
Irland ist von der Irish Sea Fisheries Board” dazu aufgerufen worden, etwas gegen die unzähligen “Geisternetze” zu tun. Diese tragen erheblich bei der Zerstörung der Fischbestände des Nordostatlantiks bei.
Von Juni bis September 2008 werden ingesamt 4 Schiffe (1 spanisches und 3 irische), einige der Tausende Kilometer von verlorenen und aufgegebenen Netzen versuchen zu bergen. Das Projekt wird von der Europäischen Union finanziert und kostet über 500.000€ (775.000$).
Als Ziel erhofft sich die Organisation, dass zukünftig weniger Fische in den Netzen verenden und somit der Fischbestand nicht noch weiter zerstört wird, was den Fischern in der Region sehr zu hoffen vermag. Desweiteren erhofft man sich, dass auch die Menge der entgangenen Netze in den entsprechenden Bereichen bestimmt werden kann.
Der Begriff “Geisternetz” kommt daher, da die Netze jahrelang, nachdem sie über Bord geworfen wurden oder verloren gegangen sind, ziellos durch die Meere “wandern” und dabei. Dabei verenden unzählige Meerestiere in den Netzen. Auch Haie sind davon betroffen; so wurde festgestellt, dass der Bestand der Tiefseehaie alleine durch diese Netze innerhalb von 10 Jahren um 20% abgenommen hat.

Quelle: news.yahoo.com
Kategorie: Artenschutz, Haie, Umwelt |
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Mai 18th, 2008
Die wenigsten wissen davon, aber auch in der Ostsee leben Haie. Es sind sogar mehr Arten in der Ostsee vertreten als lange angenommen. Keiner mag es glauben, wenn man ihm sagt das Hammerhai, Blauhai und Dornhai nur 3 der ingesamt 18 Haiarten sind, die man in der Ostsee findet. Forscher freuen sich zwar das es so viele verschiedene Arten vertreten sind, aber gleichzeitig wird auch gewarnt: 44% sind stark gefährdet.
Diese Zahlen wurden am 15. Mai 2008 von der internationalen Sharkalliance vorgestellt. Heike Zidowitz, Deutschlandkoordinatorin von Sharkalliance, betonte das beispielsweise der Heringshai und der Dornhai kurz vor dem Aus in der Ostsee stehen.
Die Hauptursache ist die Fischerei und die nicht vorhandenen Fangquoten für Haie. Aber auch die Umweltbedingungen in der Ostsee seien nicht optimal für die empfindlichen Haie: Überdüngung, Algen, Sauerstoffmangel. Allerdings gebe es darüber keine genauen Untersuchungen.
Umweltorganisationen, u.a. Sharkalliance, fordern daher ein Fangverbot in der Ostsee. Vorallem bei Herings- und Dornhaien muss dringend ein Verbot, eine Nullquote, her.

Quelle: Sharkalliance.org
Kategorie: Artenschutz, Haie, Umwelt, Öffentlichkeit |
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Mai 13th, 2008
Der Verzehr von Haifischflossen ist im vergangenen Jahr in Singapur gestiegen. Durch die robuste Konjunktur und durch die steigende Anzahl an Hochzeiten ist die Menge von 182 Tonnen im Jahr 2006 auf 470 Tonnen im Jahr 2007 gestiegen.
Trotz Hinweise von Umweltgruppen, dass mehr als ein Drittel der Haiarten vor dem Aussterben stehen bzw. stark gefährdet sind, wurde die Menge alleine in Singapur mehr als verdoppelt. Singapur gehört damit zu den fünf größten Importeure von Haifischflossen, zu denen noch Hong Kong, China, Taiwan und Indonesien gehören.

Quelle: Sharksavers.org
/!\ Zur Info: Wenn auf einer Hochzeit mit 300 Gästen Haifischflossensuppe serviert wird, müssen dafür über 300 Hai sterben. /!\
Kategorie: Finning, Haie, Umwelt, Öffentlichkeit |
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Mai 8th, 2008
Meeresbiologe und Filmemacher Rob Stewart ist auch nach seinem Kinoerfolg “Sharkwarter” sehr engagiert, was den Schutz der Haie angeht.
Zuletzt war er in Australien im Hai Tank des Sea World Aquarium tauchen und das ohne Schutzausrüstung, wie er extra betonte.
In den letzten 30 Jahren haben die weltweiten Haipopulationen um bis zu 90% abgenommen, was weltweite Meeresbiologen in alarmbereitschaft versetzt.
Durch seinen Film Sharkwater will er auf die Korruption und Ausbeutung der weltweiten Haipopulationen aufmerksam machen. Die Tauchgänge mit Haien sollen das Bewusstsein der Menschen erweitern. Menschen haben die Auffassung, dass Haie gefährlich sind und Menschen töten. Dies könnte gar nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein, sagte Stewart.
Während seines Australienaufenthalts lobte er es, dass Australien das Finning nicht mehr betreibe, jedoch ist er immernoch nicht damit einverstanden , dass Netze vor den Badestränden gespannt sind bzw. weiterhin werden.
Der Direktor von Sea World sagte, dass die gesamt Haipopulation davon betroffen sei, da Entwicklungsländer einen enormen Bedarf an Haiflossen haben. Weiterhin sagte er, dass jeder Fang großer Haie großen Schaden anrichtet, da die Tiere nur sehr langsam reifen und meist vor der ersten Reproduktion gefangen werden.
Am 15. Mai läuft Sharkwarter auch in Australien an und soll dort der Bevölkerung helfen Haie zu verstehen.

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Mai 5th, 2008
Hinweis: Im folgenden Clip ist zu sehen wie brutal das Finning ist und wie “wertlos” die Tiere behandelt werden.
Er soll allen Leuten die Augen öffnen und Sie über die sinnlose Tötung der Haie nachdenken lassen.
Say no!
Quelle: Wildaid.org und divers-travel-guide.com
Kategorie: Finning, Haie, Öffentlichkeit |
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