Einzelnes Unternehmen für 300.000 Hai-Tötungen verantwortlich gemacht
Brasilianische Umweltgruppe geht gegen exzessives Shark-Finning vor
Aufsehen erregende Anklage gegen ein Unternehmen: Das Environmental Justice Institute in Brasilien hat den Fischexporteur Siglo de Brasil Comercio beschuldigt, für rund 300.000 Hai-Tötungen verantwortlich zu sein. Damit hat das Unternehmen eine massive Schädigung des marinen Ökosystems verursacht, lautet die Anklage. Die Umweltgruppe fordert 790 Millionen Dollar Schadenersatz für die rund 300.000 Haie, die seit 2009 verkauft wurden. “Da wir den Wert für das Leben nicht bestimmen können, haben wir den Schaden auf das gesamte Ökosystem hochgerechnet”, so Cristiano Pacheco, Direktor der Umweltgruppe. Die Umweltgruppe wirft dem Fischgroßhändler vor, keine ausreichende Dokumentation über die an Land gebrachten Haifischflossen zu besitzen.
Eine Fallstudie an der “University of Florida” belegt, dass Hai-Attacken während Neu- und Vollmond wahrscheinlicher sind als während anderer Mondphasen.
Basierend auf den statistischen Aufzeichnungen und Berichten über Hai-Angriffe von 1956 bis 2008 im Volusia County im US-Bundesstaat Florida, das mit 21 Prozent aller weltweit registrierten Hai-Attacken als Welthauptstadt der Angriffe von Haien auf Menschen gilt, haben die Forscher um George Burgess eine weltweit einmalige Fallstudie erstellt.
Sie sind die Spitze der Nahrungskette, aber noch weiss niemand genau wie sich die Ölpest im Golf von Mexiko auf die Haipopulationen auswirkt. Auch wenn die Haie niemals in direkten Kontakt mit dem Öl geraten ist ihr Lebensraum und ihre Nahrung in Gefahr. Neil Hammerschlag, ein Foscher der “University of Miami” der sich auf Haie spezialisiert hat, meint das ein reduziertes Haiaufkommen im Golf von Mexiko eine dramtische Auswirkung auf das gesamte Ökosystem hätte.
Wie an den meisten Wochenenden führt Hammerschlag ein Forschungsteam in einem Boot mit Praktikanten und Schüler. Sie erforschen die Wirkung des Öls auf Haie und andere Fischarten im Golf von Mexiko.
Da Haie fast alles fressen was ihnen das Meer liefert, sind sie gute Informationslieferanten über das Ökosystem in dem sie leben. Findet man also ein erhöhtes Ölvorkommen in Haien, so weiss man wie die gesamte Nahrungskette betroffen ist.
Haie als Rekordhalter? Wie soll das denn gehen?
Sportler, Musiker und Politiker sind uns als Weltrekordhalter ja bekannt, aber Haie? Es gibt im Tierreich mehr Rekordhalter als man annimmt, jedoch bleiben die meisten uns davon völlig unbekannt.
Aus diesem Grund wollen wir hier mal drei Rekorde von Haien vorstellen.
Sanfter Riese mit Großmaul:
Gleich zwei Weltrekorde bei Fischen hätt der Walhai (Rhincodon typus). Mit einer Länge von gut 14 Metern und einem Gewicht von rund 12 Tonnen ist der ruhige Planktonfresser gleichzeitig der größte lebende Fisch und auch der schwerste.
Tieftaucher:
Ein wahrer Champion im Bereich Tieftauchen ist der Weiße Hai (Carcharodon Carcharias), bei dem Tauchgänge in mehr als 1.200 Metern Tiefe dokumentiert sind. Abgesehen von reinen Tiefseefischen reicht dieses Ergebnis für die Silbermedaille hinter dem Pottwal.
Usain Bolt der Meere:
Bei den schnellen Sprintern entscheidet erst das Fotofinish. Mit knapp 100 Kilometern pro Stunde schwimmen Kurzflossen Mako-Haie (Isurus oxyrinchus) lediglich dem Fächerfisch und dem Blauen Marlin hinterher. Zum Vergleich: Der schnellste Mensch schafft auf 100 Metern eine Maximalgeschwindigkeit von weniger als 8 Kilometern pro Stunde. Selbst an Land rennt der schnellste Mensch der Welt, Usain Bolt, gerade etwa 45 Kilometer pro Stunde.
Eines der Hai-Lights in Südafrika: Der Sardinenrun. Millionen Sardinen ziehen an der Ostküste Südafrikas entlang und werden von tausenden Haien, Delphinen, Tölpeln und z.T. großen Walen verfolgt.
Early August, a proposal for the establishment of a shark sanctuary in Raja Ampat covering all 40,000 square miles of ocean, providing LEGAL PROTECTION TO ALL SHARK, MANTA AND MOBULA SPECIES, will be handed over to the Raja Ampat Government.
Shark Savers is supporting this unique effort with a petition.
The names of NGO’s, dive tourism companies and tour companies will be submitted on separate lists.
Die Internationale Walfangkommission entscheidet auf der 62. Jahrestagung vom 21.-25. Juni in Agadir (Marokko) über die Zukunft des Walfangs. Als Ergänzung zu ihrem ersten Vorschlag, der den kommerziellen Walfang für die nächsten zehn Jahre legalisieren würde, nannte die Kommission nun die genauen Fangquoten. Japan wäre demnach der Fang von insgesamt 632 Walen pro Jahr erlaubt, darunter Zwerg-, Bryde-, Sei- und Finnwale. Zwar soll die Quote für die antarktischen Gewässer nach fünf Jahren reduziert werden, ein wesentlicher Rückgang der getöteten Wale ist jedoch nicht zu erwarten. Auch Island und Norwegen erhalten Quoten für Zwerg- und Finnwale, die Quote Norwegens soll dabei sogar noch um ca. 120 Tiere auf insgesamt 600 Zwergwale pro Jahr erhöht werden. Insgesamt sind damit 1392 Wale zum Töten freigegeben.
Forscher gingen bisher nicht davon aus, dass Haie bei einem Tauchgang tiefer als 500 Meter gehen. In Neuseeland wurde jetzt ein Hai bei einem Tauchgang in 1.200 Metern Tiefe beobachtet.
Dem Hai war zuvor zu Forschungszwecken wie auch 23 anderen Haien ein Sender angebracht worden. Den Tiefenrekord von etwa einem Kilometer legte der Hai gleich mehrmals vor, wie die Analyse der Fakten bestätigte.
Bei den Untersuchungen fanden die Forscher heraus, dass Haie eine Art “Winterurlaub” machen und dann in wärmere Gewässer ziehen. Bisher glaubten die Forscher, dass die Haie auch in der kalten Jahreszeit in ihren Gewässern bleiben.