Dezember 31st, 2008
Das Team von Sharkproject hat als Belohnung für den weltweiten Einsatz um die bedrohte Spezies Hai ein Weihnachtsgeschenk erhalten. Kurz vor Jahresschluss erhielt das Team um Gerhard Wegener noch eine sehr gute Nachricht. Der „Gewinner“ des Sharkproject Negativ-Awards „Shark Enemy of the Year 2007“ Jack Ma, der Gründer der Alibaba com – eine der weltweit größten Internet-Handelsplattformen für Haiflossen – stellt ab Januar 2009 den Verkauf von Haiflossen und Haiprodukten auf seinen Handelsseiten komplett ein.
Ein riesiger Schritt für den Haischutz. An diesem Beispiel wird deutlich, dass nicht militante Information und konstanter Druck fähig ist, selbst als uneinnehmbare geltende Bollwerke zu zerbrechen.
Danke an Jack Ma und der Alibaba.com für die Einsicht.
Bleibt zu hoffen, dass auch der Sharkproject Positiv-Award von 2007 – der an einen maledivischen Souvenirhändler ging, der auf sämtliche Haiprodukte verzichtete (Einer muss ja mal beginnen…) jetzt auch Früchte zeigt. Die neue maledivische Regierung hat bereits Änderungen im Umweltverhalten signalisiert.
Quelle: Sharkproject.org
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Dezember 29th, 2008

Am Samstag, den 31.01.2009 kommt der bekannte Hai-Foscher Dr. Erich Ritter nach Hamburg und berichtet über seine Forschungsarbeit mit und an Haien. Erich Ritter lebt seit vielen Jahren in den USA und beschäftigt sich u.a. mit der Erforschung von Hai-Unfällen und deren Rekonstruktion. Im Jahr 2002 wurde Ritter selbst Opfer eines Haiangriffs. Nicht erst seitdem kämpft er noch intensiver für den Schutz und das Verständnis für diese gefährdete Tierart. In seiner “Sharkschool” auf den Bahamas lernen Interessierte den richtigen Umgang mit Haien und wie Zwischenfälle vermieden werden können. Ein absolutes Hai-Light für alle, die mehr über diese beeindruckenden Tiere, ihre Lebensweise und den Umgang mit ihnen erfahren wollen.
Termin: 31.1.2009 um 19:30 Uhr
Ort: Verein Aktive Freizeit e.V., Bertrand-Russell-Straße 4, 22761 Hamburg
Tickets sind limitiert und gibt es im Vorverkauf für 5,- €
im Taucher-Zentrum Planet Scuba
Weitere Informationen:

Taucher-Zentrum Planet Scuba
Papenhuder Str. 40, 22087 Hamburg
Tel. (040) 220 60 64
E-Mail: info@taucher-zentrum.de
www.taucher-zentrum.de
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November 26th, 2008
West Australien plant wieder Attacke auf das Ningaloo Riff - riesige Salzmine am Golf vom Exmouth geplant.
Ein Regierungswechsel und die weltwirtschafliche Krise haben in Australien die Tore für dieses gigantische Projekt geöffnet. Obwohl die australische Umweltbehörde EPA ( Environment Protection Authority) und weitere Regierungsämter DEC ( Department for Environment and Conservation ), Fischerei- und Tourismusbehörden gegen diesen Plan vorgehen, scheint das Ningaloo Reef erneut vor dem Aus zu stehen.
Die geplante Salzmine ist 72km lang und bis zu 10km breit, und wird auf einer Fläche von über 400 km2 eine Jahresproduktion von 10 Millionen Tonnen Salz bewerkstelligen. Hierfür müssen ca. 100km Mangrovenwald und flaches natürliches Watt modifiziert werden. Die Lagerung von tausenden Tonnen giftiger Beiprodukten in diesem Überflutungsgebiet und die hohe Salzkonzentration im Golf können faktisch alles Leben unter Wasser abtöten!
Dieses Gebiet kann in tropischen Zyklonen, Regengüssen und Tsunamis bis zu 10m hoch überflutet werden! Dann werden alle gelagerten Mineralien und giftigen Beiprodukte wieder zurück in den Golf und ins Ningaloo Riff gespült. Verladeeinrichtungen müssen durch künstliche Kanäle in einem riesigen Aufwand mit Frachtern angefahren werden. All diese Maßnahmen stellen eine große Gefahr für dieses unberührte Gebiet dar. Der Golf von Exmouth mit mehr as 200km Mangroven und Flutgebieten ist die Kinderstube des Ningaloo Riffs.
Hier laichen die meisten Fische in den seichten Gewässern, welche von großen Raubfischen nicht erreicht werden können. Mangroven spielen eine extrem bedeutende Rolle in diesem Ökosystem, das riesige Gruppen von Mantas, Dugongs, Delfinen und Seeschildkröten bewohnen! Tausende Buckelwale kommen jedes Jahr um im Golf ihre jungen Kälber zu gebären.
Eine Naturschutzgruppe unter dem Namen, “Halt the Salt” hat sich zusammengefunden und auf einer Webseite alle wichtigen Informationen zusammengetragen.
Ein automatisierter Brief kann von dort mit einem Kommentar versehen an den Regierungspräsidenten verschickt werden.
Internetseite: www.haltthesalt.org.au
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November 14th, 2008
Die Nahrungsquelle Fisch steht vor dem Kollaps. Drei Viertel der weltweiten Fischbestände sind bis an ihre Grenzen oder sogar darüber hinaus befischt und stehen mittelfristig vor dem Zusammenbruch.
Hier die wichtigsten Fakten:
- mehrere Millionen Tonnen Beifang jährlich
- bis zu 90% Beifang
- Bsp.: für ein Kilo Shrimps müssen 15 Kilo Beifang sterben
- Bsp.: Thunfischfang - eine Viertelmillion Schildkröten sterben an den Haken von Langleinen
- Bsp.: Alle 2 Minuten stirbt ein Wal in den Fischernetzen
- Bsp.: 300000 Seevögel ertrinken jedes Jahr als Beifang
- Fischbestände brechen zusammen
- Nahrungsquelle von einer Milliarde Menschen in Gefahr
Dies sind nur ein paar der Fakten, jedoch der WWF Deutschland genug eine Kampagne ins Leben zu rufen, die den Beifang senken soll. Die Umweltstiftung informiert in den Medien, verhandelt mit Fischern, Produzenten und Händlern und engagiert sich auf höchster politischer Ebene, um diese Ziele zu erreichen:
- Die EU muss den Beifang der europäischen Fangflotte mit einem neuen Gesetz wirkungsvoll bekämpfen
- Der Lebensmittelhandel muss Fisch aus beifangintensiven oder anderen schädlichen Fischereien komplett aus seinem Sortiment streichen
- Verbraucher sollten sich mit Hilfe des WWF-Fischführers informieren, welchen Fisch sie bedenkenlos kaufen können und welchen sie lieber meiden sollten
Unterstützen Sie den WWF! Helfen Sie jetzt, die Bedrohung der Meere durch Beifang zu stoppen!
Erfahren Sie mehr über den Beifang
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Oktober 1st, 2008

Die zweite European Shark Week findet in diesem Jahr vom 12. bis 19. Oktober statt. Bei Veranstaltungen in Deutschland wird über die akute Gefährdungssituation der Haie in europäischen Gewässern informiert.
Unterschreiben Sie die Shark Alliance Petition zum Schutz der europäischen Haie unter: www.sharkalliance.org/petition.de/
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September 29th, 2008

Auf der offiziellen und neu gestalteten Homepage der Sharkangels lässt sich nun der neue Trailer und eine Fotogalerie mit super Bildern betrachten.
Die Shakrangels haben es sich, ähnlich wie Rob Stewart, zur Aufgabe gemacht, das schlechte Image der Haie wieder gerade zu biegen. Dazu haben Sie einen Film gedreht, ebenfalls ähnlich wie Rob, in dem Sie sich mit Zitronenhaien und Tigerhaien Filmen lassen.
Eine sehr gelunge Homepage mit interessanten Aufnahmen und Bildern.
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September 2nd, 2008
Wie im Mai bereits berichtet, hat Batangas einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der den Schutz der Tiere gewährleisten soll.
Knapp vier Monate später, hat der Stadtrat den Gesetzesentwurf genehmigt. “Die Philippinen würden ohne entsprechende Gesetze diese Arten verlieren und dies muss verhindert werden. Wir wollen nicht die Schuld am verschwinden der Fuchshaie haben.”
Hoffentlich folgen weitere Gesetze zum Schutz der Haie, die Philippinen machen es vor.
Quelle: www.sharktrust.org
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September 1st, 2008
Im westlichen Pazifik wird ein erstes Schutzgebiet für Mantarochen eingerichtet.
Das Reservat erstreckt sich rund um die Insel Yap auf einer Fläche von 21.350 Quadratkilometern, wie der Gouverneur der zu Mikronesien gehörenden Insel am Freitag auf einer Konferenz über Meeresbiologie auf Hawaii mitteilte.
“Der Mensch ist nicht am wichtigsten. Das Land und das Wasser sind am wichtigsten”, sagte Gouverneur Sebastian Anefal. “Wir müssen unsere Gewässer schützen, um unsere Lebensart zu bewahren und sicherzustellen, dass es für die nächsten Generationen noch genügend Ressourcen gibt.” Die Bestimmungen für das Schutzgebiet sehen bei der Verletzung oder Tötung eines Mantarochens Strafen bis sechs Monaten Gefängnis vor.
Die Mantarochen (Manta birostris) sind in allen tropischen Meeren verbreitet. Sie ernähren sich von Plankton und erreichen eine Spannweite bis sieben Metern.
Quelle: 20min.ch
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Juli 30th, 2008
Leider gibt es auch aus Costa Rica wieder schlechte Nachrichten, denn auch auf Cocos Island, eines der schönsten Unterwassergebiete für Haifischbegegnungen, wurde wieder sehr stark gefinnt.
Sobald die Patroullienboote weg sind, geht die erbarmungslose Jagd auf die Haie los.
Es muss dringend etwas dagegen getan werden, da ziwschen dem 14. und 22. Juli 2008 täglich Longlines an Topspots wie Alcyone ausgelegt wurden.
Trotz Meldung bei der Küstenwache wurde leider nichts erreicht. Nun wird versucht per Video- und Fotobeweise etwas zu erreichen.
Quelle und Orginalartikel: sharkproject.org
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Juli 19th, 2008
Auch wenn die letzten Meldungen aus Australien Positiv waren (Meldung vom 2. Juli 2008, Meldung vom 12. Juni 2008, Meldung vom 30. Mai 2008), gibt es jetzt etwas negatives aus Australien zu berichten.
In Queensland Australien wird gerade an einem Konzept der Haifisch-Fischerei am Great Barrier Reef gearbeitet. Dies schockt die Haifischgemeinde. Das Konzept soll jedoch gut durchdachte sein, wie z.B. durch:
- spezielle Lizenzen
- Fangmengen
- Schutz der gefährdeten Haiarten
Jedoch ist selbst das zu wenig und es sollte gar kein Gedanke an solche eine Industrie verschwendet werden. Darum haben die Sharksavers eine Petition ins Leben gerufen, um auf das bevorstehende Problem aufmerksam zu machen.
Die Petition mit dem Namen “Petition: Oppose new shark fishing in the Great Barrier Reef” fordert:
- Ein Verbot der Haifisch-Fischerei am gesamten Great Barrier Reef
- Fangbeschränkungen, auf der Grundlage solider Forschungsergebnisse
- energisches durchzusetzen dieser Politik
Alle Infos zur Petition sind unter folgendem Link zu finden: Zur Petition
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