Diese schöne Umweltaktivistin schneidet die Meeresräuber aus Fischernetzen, um die Tiere vor dem Aussterben zu retten: “Mein Freund, der Hai”
Auf ihrer gefährlichen Mission fliegt sie um die ganze Welt. Die Umweltaktivistin Julie Andersen befreit Haie mit ihrem Tauchermesser aus den Netzen der Haifischer.
Die Amerikanerin ist eine von drei Tierschützerinnen, die sich “Shark Angels” (deutsch: “Hai-Engel”) nennen. Sie arbeiten weltweit. Mittlerweile haben sie ein engmaschiges Netzwerk mit über 3000 Helfern aufgebaut. “Unser Kampf erinnert eher an 007 als an GI Joe. Aber wir müssen uns nicht so sehr vor den Haien fürchten, sondern vielmehr vor den Menschen, die sie bedrohen”, sagt sie.Von den Haien dagegen gehe keine große Gefahr aus. “2008 sind mehr Menschen an Blitzschlag und Hundebissen gestorben als an Haiattacken”, so die Tierschützerin.Der gefährliche Kampf der “Shark Angels” ist ein Wettlauf gegen die Zeit. “Die Geschwindigkeit, mit der die Haie aus unseren Meeren verschwinden, ist alarmierend”, warnt Julie. “Zahlreichen Haiarten droht in den nächsten Jahren die Ausrottung, und sie werden trotzdem weiter gejagt.”"Über 73 Millionen Haie werden in diesem Jahr von Menschen getötet”, sagt die Aktivistin, “das sind über 8000 pro Stunde.”Vor den Küsten Afrikas und Asiens und in der Karibik wird gezielt Jagd auf die Meeresräuber gemacht.Vor allem in Südostasien gelten sie als Delikatesse. Bis zu 100 Euro wird für einen Teller Hai-Suppe gezahlt. Chinesen schreiben dem Fleisch der Meeresräuber positive Wirkung auf Gesundheit, Wohlstand und Glück zu.
Am Freitag, den 5. März, beendet die Regierung des Vereinigten Königreichs eine öffentliche Anhörung, ob das weltgrößte Meeresschutzgebiet um die Chagos-Inseln eingerichtet werden soll oder nicht.
Fischereifirmen haben ihren Widerstand zum Ausdruck gebracht und sind bestrebt, die Riffe für ihre Geschäfte offen zu halten. Dies kann nicht zugelassen werden – Korallenriffe sterben und die Fische verschwinden immer schneller aus den Weltmeeren. Die Entscheidung in dieser Woche könnte ein Katalysator für die Rettung unserer Meere sein.
Wird der britischen Regierung eine Flutwelle weltweiter öffentlicher Unterstützung zugesendet und erinnern sie an die Pflicht, die Meere für künftige Generationen zu schützen. Bitte unterzeichnen Sie die nachfolgende Petition. Sie wird am 5. März an den britischen Außenminister David Miliband übergeben:
An David Miliband, Außenminister des Vereinigten Königreichs:
Wir fordern Sie auf, das weltgrößte Meeresschutzgebiet um den Chagos-Archipel einzurichten. Verbieten Sie den kommerziellen Fischfang in dieser Region und arbeiten Sie mit den Einwohnern von Chagos zusammen, um diese wichtigen Riffe und die Zukunft unserer Meere zu schützen.
Das Ministerium für Fischerei und Landwirtschaft auf den Malediven hat ein völliges Verbot des Haifangs in maledivischen Gewässern verhängt. Der Gesetzesauszug soll zum 01. März 2010 in Kraft treten.
Die Malediven haben erkannt, dass die Haie große Auswirkungen auf den Tourismus haben. Sollten die Hai verschwinden wird auch mit einem Rückgang des Tourismus gerechnet. Des Weiteren sehen die Malediven ein, dass Haie eine wichtige Rolle im martimen Ökosystem der Atolle spielen.
Nun bleibt abzuwarten wie mit diesem Gesetz umgegangen wird und wie bei Verstößen gegen das Gesetz gehandelt wird.
Urgewalt, Schönheit und Freiheit der Meere: Regisseur Jacques Perrin hat jahrelang an seiner wunderbaren Dokumentation “Unsere Ozeane” gearbeitet, die jetzt in die Kinos kommt. Dabei verweigert er sich den Fernsehkonventionen und zeigt bei aller Bild-Poesie auch die Grausamkeit der Natur.
Die ersten Haie schwammen bereits vor über 400 Millionen Jahren durch die Ur-Meere. Doch seit einigen Jahrzehnten setzt ihnen der Mensch, ein erdgeschichtlicher Newcomer, erheblich zu. Dabei blieb die Jagd auf die vermeintlichen Bestien lange Zeit kaum beachtet – Knorpelfische sind nun mal keine Kuscheltiere mit Rehaugen. Doch es wächst das Bewusstsein, dass Haie als große Jäger am Ende der Nahrungskette meeresökologisch von herausragender Bedeutung sind.
Naturschutzverbände befürchten, etliche der über 500 Hai-Arten weltweit könnten durch Menschenhand aussterben. Der “weltweite Appetit auf Delikatessen wie Sushi, Haifischflossensuppe oder auch die in Deutschland so beliebte Schillerlocke” trieben die Jäger der Meere “an den Rand der Ausrottung”, warnt Olaf Tschimpke, der Präsident des Naturschutzbundes Nabu drastisch. Aber auch der Meeresbiologe Heino Fock vom staatlichen Institut für Seefischerei in Hamburg sagt, der Rückgang so mancher Hai-Art sei “deutlich zu erkennen”.
Tauchsafari mit der Seawolf Galaxy vom 27.05.-03.06.2010
Die Tauchsafari mit der Seawolf Galaxy vom 27.05.-03.06.2010 wird von einem Teammitglied von Sharkproject begleitet.
Die Tour führt von Marsa Alam aus zu den Top–Tauchplätzen des Roten Meeres, gefahren wird die Route Marine Park Nord, mit den Riffen Brother Island, Daedalus und Elphinstone.
Die Seawolf Galaxy ist das neueste Boot der Seawolf Flotte, das Boot bietet Platz für bis zu 26 Gäste.
Der Verzehr von Schillerlocke und Co. lässt Meeresräuber aussterben
Im Vorfeld zur 15. Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) vom 13. bis 25. März in Doha/Katar fordert der NABU strenge Schutzmaßnahmen für durch Überfischung bedrohte Haiarten wie Dorn-, Herings- und Hammerhaie sowie den atlantischen Blauflossenthun (Roter Thun). „Der weltweite Appetit auf Delikatessen wie Sushi, Haifischflossensuppe oder auch die in Deutschland so beliebte Schillerlocke treiben diese Meeresräuber an den Rand der Ausrottung“, warnt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Gleichzeitig wies Tierparkchef Dr. Stephan Hering-Hagenbeck bei einem gemeinsamen Pressegespräch von NABU und Tierpark Hagenbeck in Hamburg darauf hin, welche enorm wichtige Rolle Haie im Ökosystem Meer spielen und knüpfte die Verbindung zum für 2010 ausgerufenen „Internationalen Jahr der Biodiversität“.
In sechs Wochen ist es wieder so weit: Mehr als 2.000 Delegierte aus 175 Ländern werden auf der 15. CITES-Konferenz für zwei Wochen zusammenkommen, um über das Schicksal vieler Tierarten zu entscheiden – darunter acht Haiarten und der atlantischen Blauflossen-Thunfisch. „ Nie zuvor gab es auf einer CITES-Konferenz so viele Schutzanträge für Haie oder die Forderung nach einem Handelsstopp für eine kommerziell so bedeutende Art wie den Roten Thun. Das kommt nicht zu früh, denn es ist wirklich allerhöchste Zeit, dass der internationale Handel für diese massiv bedrohten Fischarten endlich kontrolliert beziehungsweise beendet wird“, kommentiert die NABU-Artenschutz-Expertin Heike Finke.
Das Team von My-Tauchsafari.de haben nun ein von Tauchern langersehntes “Handbuch” zum Thema Tauchsafaris herausgebracht.
Der Ratgeber behandelt die Thematik Tauchen von Tauchsafari-Booten. Der Ratgeber richtet sich sowohl an Tauchsafari – Einsteiger wie auch an Profis, welche schon die 1000ste Tauchsafari gemacht haben. Er gibt Tipps zu deiner persönlichen Sicherheit und zum entspannden Tauchen auf Liveabord Schiffen.
Das gedruckte Werk ist am 22.01.2010 auf der Boot in Düsseldorf veröffentlicht worden.
Den Ratgeber gibt es zum Preis von 12,95€ inkl. einer Spende von 1.-€ an Sharkproject.
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Bei vielen einfacheren Organismen an der Tagesordnung, ist Jungfernzeugung (Parthenogenese) bei höheren Tieren eine absolute Ausnahme. Für den Weißgesprenkelten Bambushai (Chiloscyllium plagiosum) konnte der völlige Verzicht auf Männchen bei der Fortpflanzung nun nachgewiesen werden.
Die mit Sicherheit parthenogenetisch entstandenen – “gezeugt” wäre nicht ganz passend – Junghaie sind laut Kevin Feldheim vom Pritzker Laboratory for Molecular Systematics and Evolution am Field Museum in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) bereits über fünf Jahre alt. Die Studie wurde im “Journal of Heredity” veröffentlicht.