Das Ministerium für Fischerei und Landwirtschaft auf den Malediven hat ein völliges Verbot des Haifangs in maledivischen Gewässern verhängt. Der Gesetzesauszug soll zum 01. März 2010 in Kraft treten.
Die Malediven haben erkannt, dass die Haie große Auswirkungen auf den Tourismus haben. Sollten die Hai verschwinden wird auch mit einem Rückgang des Tourismus gerechnet. Des Weiteren sehen die Malediven ein, dass Haie eine wichtige Rolle im martimen Ökosystem der Atolle spielen.
Nun bleibt abzuwarten wie mit diesem Gesetz umgegangen wird und wie bei Verstößen gegen das Gesetz gehandelt wird.
Es ist ein Wunder der Natur und überrascht weltweit immer wieder Umweltforscher. Nun ist es auch bei Haien eindeutig bewiesen, dass eine Fortpflanzung ohne Männchen möglich ist.
Bei einem Bambushai-Weibchen aus dem Vivarium Karlsruhe wurde nun durch einen DNA Test bestätigt, dass es Jungfernzeugungen bei Haien gibt. Das Weibchen hat seit 2001 immer wieder durch bis dahin unerklärbare Weise für Nachwuchs gesorgt.
Die Jungtiere des allein lebenden Weibchens wurden lange Zeit von Hai-Experten mit einer Begattung erklärt, die wahrscheinlich stattfand, bevor sie ins Vivarium Karlsruhe gelangte. Bis vor kurzem war die Jungfernzeugung bei Haien noch unbekannt. “Erst als der Hai-Dame am 3. September 2009 nach 13 Jahren Single-Dasein wieder ein Jungtier aus dem Ei schlüpfte, wollte ich nicht mehr an eine Spermaspeicherung über einen so langen Zeitraum glauben”, so Johann Kirchhauser, Leiter des Vivariums.
In den vergangenen Jahren wurde in den USA über dieses Phänomen immer wieder berichtet, nun konnte eine Jungfernzeugung auch in einem deutschen Schauaquarium bestätigt und wissenschaftlich belegt werden.
Die ersten Haie schwammen bereits vor über 400 Millionen Jahren durch die Ur-Meere. Doch seit einigen Jahrzehnten setzt ihnen der Mensch, ein erdgeschichtlicher Newcomer, erheblich zu. Dabei blieb die Jagd auf die vermeintlichen Bestien lange Zeit kaum beachtet – Knorpelfische sind nun mal keine Kuscheltiere mit Rehaugen. Doch es wächst das Bewusstsein, dass Haie als große Jäger am Ende der Nahrungskette meeresökologisch von herausragender Bedeutung sind.
Naturschutzverbände befürchten, etliche der über 500 Hai-Arten weltweit könnten durch Menschenhand aussterben. Der “weltweite Appetit auf Delikatessen wie Sushi, Haifischflossensuppe oder auch die in Deutschland so beliebte Schillerlocke” trieben die Jäger der Meere “an den Rand der Ausrottung”, warnt Olaf Tschimpke, der Präsident des Naturschutzbundes Nabu drastisch. Aber auch der Meeresbiologe Heino Fock vom staatlichen Institut für Seefischerei in Hamburg sagt, der Rückgang so mancher Hai-Art sei “deutlich zu erkennen”.
Tauchsafari mit der Seawolf Galaxy vom 27.05.-03.06.2010
Die Tauchsafari mit der Seawolf Galaxy vom 27.05.-03.06.2010 wird von einem Teammitglied von Sharkproject begleitet.
Die Tour führt von Marsa Alam aus zu den Top–Tauchplätzen des Roten Meeres, gefahren wird die Route Marine Park Nord, mit den Riffen Brother Island, Daedalus und Elphinstone.
Die Seawolf Galaxy ist das neueste Boot der Seawolf Flotte, das Boot bietet Platz für bis zu 26 Gäste.
Da die Unterschriftenaktion auf der Boot 2010 sehr gut verlaufen ist, wird die Unterschriftensammlung auf der Freizeitmesse f.re.e fortgesetzt und läuft somit bis voraussichtlich Ende Februar 2010.
Die Messe beginnt am 18. Februar und endet am 22. Februar auf dem Messegelände in München.
Der Verzehr von Schillerlocke und Co. lässt Meeresräuber aussterben
Im Vorfeld zur 15. Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) vom 13. bis 25. März in Doha/Katar fordert der NABU strenge Schutzmaßnahmen für durch Überfischung bedrohte Haiarten wie Dorn-, Herings- und Hammerhaie sowie den atlantischen Blauflossenthun (Roter Thun). „Der weltweite Appetit auf Delikatessen wie Sushi, Haifischflossensuppe oder auch die in Deutschland so beliebte Schillerlocke treiben diese Meeresräuber an den Rand der Ausrottung“, warnt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Gleichzeitig wies Tierparkchef Dr. Stephan Hering-Hagenbeck bei einem gemeinsamen Pressegespräch von NABU und Tierpark Hagenbeck in Hamburg darauf hin, welche enorm wichtige Rolle Haie im Ökosystem Meer spielen und knüpfte die Verbindung zum für 2010 ausgerufenen „Internationalen Jahr der Biodiversität“.
In sechs Wochen ist es wieder so weit: Mehr als 2.000 Delegierte aus 175 Ländern werden auf der 15. CITES-Konferenz für zwei Wochen zusammenkommen, um über das Schicksal vieler Tierarten zu entscheiden – darunter acht Haiarten und der atlantischen Blauflossen-Thunfisch. „ Nie zuvor gab es auf einer CITES-Konferenz so viele Schutzanträge für Haie oder die Forderung nach einem Handelsstopp für eine kommerziell so bedeutende Art wie den Roten Thun. Das kommt nicht zu früh, denn es ist wirklich allerhöchste Zeit, dass der internationale Handel für diese massiv bedrohten Fischarten endlich kontrolliert beziehungsweise beendet wird“, kommentiert die NABU-Artenschutz-Expertin Heike Finke.
Madrid/ Hamburg, 27.1.2010: Vertreter der Shark Alliance, einer internationalen Koalition zum Schutz der Haie in der DEEPWAVE e.V. Mitglied ist, übergaben heute den spanischen Behörden eine Petition, unterzeichnet von mehr als 90.000 Bürger aus 16 europäischen Ländern. Die Petition drängt Spanien seine Gegenwehr für ein strikteres EU-Verbot des Finnings (das Abschneiden der Haiflossen und Verwerfen der Körper ins Meer) aufzugeben und die EU in Richtung einer effizienteren Finning-Verordnung zu steuern.
“Die Öffentlichkeit setzt sich vermehrt für Haie ein”, betont Sonja Fordham, Policy Director der Shark Alliance. “Unsere Petition ist eine klare Botschaft an die spanische Regierung, dass die Bürger in ganz Europa dringend bessere Schutzmaßnahmen für die gefährdeten Tiere wünschen.”
Seit vielen Jahren hält Spanien Platz 1 in Europa beim Fang von Haien. Der EU-Aktionsplan für Haie soll dazu dienen die EU-Finning-Verordnung zu stärken. Da Spanien jedoch die EU-Präsidentschaft bis zum Juli 2010 innehat, wird es auf die Form und Beratung dieser Verordnung Einfluss nehmen können. Den Rest des Eintrags lesen »
Das Team von My-Tauchsafari.de haben nun ein von Tauchern langersehntes “Handbuch” zum Thema Tauchsafaris herausgebracht.
Der Ratgeber behandelt die Thematik Tauchen von Tauchsafari-Booten. Der Ratgeber richtet sich sowohl an Tauchsafari – Einsteiger wie auch an Profis, welche schon die 1000ste Tauchsafari gemacht haben. Er gibt Tipps zu deiner persönlichen Sicherheit und zum entspannden Tauchen auf Liveabord Schiffen.
Das gedruckte Werk ist am 22.01.2010 auf der Boot in Düsseldorf veröffentlicht worden.
Den Ratgeber gibt es zum Preis von 12,95€ inkl. einer Spende von 1.-€ an Sharkproject.