Es ist ein Wunder der Natur und überrascht weltweit immer wieder Umweltforscher. Nun ist es auch bei Haien eindeutig bewiesen, dass eine Fortpflanzung ohne Männchen möglich ist.
Bei einem Bambushai-Weibchen aus dem Vivarium Karlsruhe wurde nun durch einen DNA Test bestätigt, dass es Jungfernzeugungen bei Haien gibt. Das Weibchen hat seit 2001 immer wieder durch bis dahin unerklärbare Weise für Nachwuchs gesorgt.
Die Jungtiere des allein lebenden Weibchens wurden lange Zeit von Hai-Experten mit einer Begattung erklärt, die wahrscheinlich stattfand, bevor sie ins Vivarium Karlsruhe gelangte. Bis vor kurzem war die Jungfernzeugung bei Haien noch unbekannt. “Erst als der Hai-Dame am 3. September 2009 nach 13 Jahren Single-Dasein wieder ein Jungtier aus dem Ei schlüpfte, wollte ich nicht mehr an eine Spermaspeicherung über einen so langen Zeitraum glauben”, so Johann Kirchhauser, Leiter des Vivariums.
In den vergangenen Jahren wurde in den USA über dieses Phänomen immer wieder berichtet, nun konnte eine Jungfernzeugung auch in einem deutschen Schauaquarium bestätigt und wissenschaftlich belegt werden.
Tauchsafari mit der Seawolf Galaxy vom 27.05.-03.06.2010
Die Tauchsafari mit der Seawolf Galaxy vom 27.05.-03.06.2010 wird von einem Teammitglied von Sharkproject begleitet.
Die Tour führt von Marsa Alam aus zu den Top–Tauchplätzen des Roten Meeres, gefahren wird die Route Marine Park Nord, mit den Riffen Brother Island, Daedalus und Elphinstone.
Die Seawolf Galaxy ist das neueste Boot der Seawolf Flotte, das Boot bietet Platz für bis zu 26 Gäste.
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Bei vielen einfacheren Organismen an der Tagesordnung, ist Jungfernzeugung (Parthenogenese) bei höheren Tieren eine absolute Ausnahme. Für den Weißgesprenkelten Bambushai (Chiloscyllium plagiosum) konnte der völlige Verzicht auf Männchen bei der Fortpflanzung nun nachgewiesen werden.
Die mit Sicherheit parthenogenetisch entstandenen – “gezeugt” wäre nicht ganz passend – Junghaie sind laut Kevin Feldheim vom Pritzker Laboratory for Molecular Systematics and Evolution am Field Museum in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) bereits über fünf Jahre alt. Die Studie wurde im “Journal of Heredity” veröffentlicht.
Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf dem riesigen Kadaver eines Wals, aus dem mehrere Tigerhaie Fleischfetzen reissen. Was tun Sie da? Richtig: Sie streicheln die Haie.
Jedenfalls ist es genau das, was Leon Deschamps einfiel. Der australische Tierschützer war mit einem Team von Wissenschaftlern rund 850 Kilometer nördlich von Perth auf die Haie gestossen, die dabei waren, einen Wal-Kadaver aufzufressen. Den Rest des Eintrags lesen »
Ein junger weiblicher Weißer Hai, der im Monterey Bay Aquarium seit August zu sehen war, wurde in die Wildnis entlassen. Es ist das fünfte Mal, dass das Aquarium einen Weißen Hai erfolgreich ausgewildert hat.
Der Hai wurde kurz nach Sonnenaufgang in Hochseegewässer nahe der südlichen Spitze der Monterey Bay ausgesetzt.
Nach 50 Jahren der Versuche bleibt das Monterey Aquarium die einzige Institution der es gelang, einen Weißen Hai länger als 16 Tage zu halten, dabei Futter von den Mitarbeitern zu akzeptieren und schließlich eine erfolgreiche Freilassung in den Ozean zu dokumentieren.
Vor ihrer Freilassung wurde der Hai mit zwei Sendern ausgestattet. Einer wird Echtzeitinformationen über den derzeitigen Aufenthaltsort liefern, der andere speichert für sechs Monate ihre Reisewege, Tiefeninformationen und die Wassertemperaturen, die sie bevorzugt. Danach löst er sich von selbst und sendet die gespeicherten Informationen via Satellit zu den Wissenschaftlern.
Die Daten der vorigen vier Weißen Haie, die bis zu sechseinhalb Monate im Bay Aquarium verbracht hatten, belegen die erfolgreiche Freilassung. Zwei Haie zogen innerhalb von 90 Tagen zur Südspitze der Baya California und weiter, einer innerhalb von 30 Tagen in Gewässer vor Santa Barbara. Der vierte Hai, der in Santa Barbara gefangen und für 11 Tage im Aquarium zu sehen war, wurde einige Tage nach seiner Freilassung von einem Fischer in Santa Barbara gefangen und wieder freigelassen. Er war bei bester Gesundheit.
Während der 69 Tage ihres Aufenthalts im Bay Aquarium ist der fünfte Weiße Hai von 5 foot 3 inch und einem Gewicht von 80 pounds auf 5 feet 5 inches und 100 pounds gewachsen. Sie wurde ausschließlich mit Makrelen gefüttert und hat täglich bis zu 3 Prozent ihres Körpergewichts gegessen.
Eine Größe, wo sie eine ernste Bedrohung für Menschen oder andere Tiere darstellt, hatte sie noch nicht erreicht. Der Zeitpunkt der Freilassung wurde nach mehreren Beobachtungen aggressiven Verhaltens gegenüber anderen Haien im Outer Bay Aquarium festgelegt. Dabei zog sie sich am Halloween-Wochenende eine Bißwunde zu und verletzte selbst einen Galapagos Hai.
In “Fast & Furious” legt sich Paul Walker mit fetten PS-Bomben an. Doch der Co-Star von Vin Diesel liebt noch ganz andere Gefahren: Haie. Mit diesen Tieren endlich mal auf Tuchfühlung zu gehen, wünschte sich der ehemalige Student der Meeresbiologie nicht erst seit dem Taucher-Hit “Into the Blue”.
Jetzt hat sich Walker seinen Traum erfüllt: Er durfte beim Dreh zu einer Hai-Dokumentation für National Geographic mit an Bord klettern. Elf Tage schipperte der Star mit einer Crew aus Filmleuten und Hai-Experten vor Mexikos Küste entlang, um die weißen Riesen vor die Kamera zu bekommen.
Kraken aufgepasst!
Amüsiert erinnert sich Paul Walker an diesen Ausflug: “Die Crew benahm sich am Anfang in etwa so: ‘Mist, wir haben einen Schauspieler an Bord!’” Doch als klar wurde, wie gut sich Walker mit Haien auskennt und wie groß seine Faszination für diese Tiere ist, habe sich diese Einstellung schnell geändert. Die nächste Expedition steht auch schon auf dem Programm: Diesmal wird Paul Walker bei der Jagd nach einem Riesentintenfisch dabei sein.
Mitten im Ozean haben Forscher den Ort entdeckt, an dem sich die Raubtiere zu tausenden treffen. Obwohl das Tier eigentlich ein Einzelgänger ist.
Zwischen Mexiko und Hawaii gibt es einen festen Treffpunkt, an dem sich viele der Tiere im Winter einfinden. Das berichten US-Forscher im Fachmagazin «Proceedings of The Royal Society B». Sie nennen den Ort «Das Café zum Weissen Hai».
Bislang war relativ wenig bekannt über das Wanderverhalten der Weissen Haie. Die Forscher der Universität von Stanford verfolgten nun aber zehn Jahre lang die Wege von fast 100 Haien mit Hilfe elektronischer Sender und den Tieren entnommener Gewebeproben.
Bei den erforschten Weissen Haien handelt es sich um die Angehörigen einer ganz eigenen Population, die im Ostpazifik leben. Die einzigen beiden bislang bekannten Populationen sind vor der Küste Südafrikas und zwischen Australien und Neuseeland heimisch.
Im Herbst vor Kalifornien, im Sommer vor Hawaii
Bislang wurde angenommen, die Weissen Haie würden ohne festes Ziel die Ozeane auf der Suche nach Nahrung durchqueren. Die nun untersuchte Population im Ostpazifik folgt aber festen Routen und auch festen Zeitplänen.
So suchen die Tiere, die bis zu sechs Meter lang und drei Tonnen schwer werden können, zwischen August und Dezember vor der Küste Kaliforniens nach ihrer Beute, vor allem Robben und Seelöwen. Ab Januar machen sie sich auf den 4000 Kilometer langen Weg gen Westen vor die Küste Hawaiis, wo sie von April bis Juli in grosser Zahl zu finden sind.
Vom 12. bis zum 19. März 2010 findet auf Palau die “Shark Week” statt. Das ist aber nicht der einzige Grund, das Tauchparadies zu besuchen
Informationsreiche Präsentationen, News und Facts über Haie und nicht zuletzt spannende Haitauchgänge bietet die jährliche “Shark Week” in Palau vom 12. bis zum 19. März 2010 für Tauchbegeisterte aus aller Welt. In Zusammenarbeit mit der Mircronesian Shark Foundation organisiert die Tauchbasis Fish’n Fins eine Woche mit aufregenden Tauchgängen, Vorlesungen und ausführlichen Präsentationen über die bedrohten Räuber der Meere.
Die Experten waren überrascht über die Anzahl der Haie, die damit ein äusserst positives Gesamtbild des Ökosystems aufzeigen. Hinzu kam die vielfältige und reichhaltige submarine Flora und Fauna vor der Isla de Coco, in der nicht weniger als 1.400 Tier- und Pflanzenspezien gezählt wurden. Somit gehören die Gewässer um die Insel zu den reinsten auf dem gesamten Planeten. Die Expedition führte die Wissenschaftler in die Region um den Unterwasserberg Las Gemelas. Von ihren zahlreichen Tauchgängen brachten die Taucher Tausende Stunden Filmmaterial und mindestens 10 neue Spezien mit an die Oberfläche.
Laut den Wissenschaftlern wird die Reinheit der Gewässer nach dem Prozentsatz von grossen Beutejägern wie Haien pro Hektar gemessen. Die genauen Daten wurden bisher allerdings nicht veröffentlicht. Weiterhin überraschend war die hohe Anzahl von Kleinfischen, Quallenarten, Korallen und Mikroorganismen.
Der grösste Teil der Spezien wurde mit einem Roboter aus Tiefen von 50 bis 400m an die Oberfläche gebracht. In dieser Tiefe den Wissenschaftlern ist das Leben vor der Isla de Coco noch völlig unbekannt.
Laut Jaques Couseau ist die Isla de Coco die schönste Insel der Welt