Ich habe auf Youtube eine sehr schöne und interessante Dokumentation von National Geographic über den Weissen Hai gefunden die ich niemanden vorenthalten will. Insgesamt fünf Teile
Hier die Direktlinks zu der 5-teiligen Dokumentation:
Eine Fallstudie an der “University of Florida” belegt, dass Hai-Attacken während Neu- und Vollmond wahrscheinlicher sind als während anderer Mondphasen.
Basierend auf den statistischen Aufzeichnungen und Berichten über Hai-Angriffe von 1956 bis 2008 im Volusia County im US-Bundesstaat Florida, das mit 21 Prozent aller weltweit registrierten Hai-Attacken als Welthauptstadt der Angriffe von Haien auf Menschen gilt, haben die Forscher um George Burgess eine weltweit einmalige Fallstudie erstellt.
Sie sind die Spitze der Nahrungskette, aber noch weiss niemand genau wie sich die Ölpest im Golf von Mexiko auf die Haipopulationen auswirkt. Auch wenn die Haie niemals in direkten Kontakt mit dem Öl geraten ist ihr Lebensraum und ihre Nahrung in Gefahr. Neil Hammerschlag, ein Foscher der “University of Miami” der sich auf Haie spezialisiert hat, meint das ein reduziertes Haiaufkommen im Golf von Mexiko eine dramtische Auswirkung auf das gesamte Ökosystem hätte.
Wie an den meisten Wochenenden führt Hammerschlag ein Forschungsteam in einem Boot mit Praktikanten und Schüler. Sie erforschen die Wirkung des Öls auf Haie und andere Fischarten im Golf von Mexiko.
Da Haie fast alles fressen was ihnen das Meer liefert, sind sie gute Informationslieferanten über das Ökosystem in dem sie leben. Findet man also ein erhöhtes Ölvorkommen in Haien, so weiss man wie die gesamte Nahrungskette betroffen ist.
Haie als Rekordhalter? Wie soll das denn gehen?
Sportler, Musiker und Politiker sind uns als Weltrekordhalter ja bekannt, aber Haie? Es gibt im Tierreich mehr Rekordhalter als man annimmt, jedoch bleiben die meisten uns davon völlig unbekannt.
Aus diesem Grund wollen wir hier mal drei Rekorde von Haien vorstellen.
Sanfter Riese mit Großmaul:
Gleich zwei Weltrekorde bei Fischen hätt der Walhai (Rhincodon typus). Mit einer Länge von gut 14 Metern und einem Gewicht von rund 12 Tonnen ist der ruhige Planktonfresser gleichzeitig der größte lebende Fisch und auch der schwerste.
Tieftaucher:
Ein wahrer Champion im Bereich Tieftauchen ist der Weiße Hai (Carcharodon Carcharias), bei dem Tauchgänge in mehr als 1.200 Metern Tiefe dokumentiert sind. Abgesehen von reinen Tiefseefischen reicht dieses Ergebnis für die Silbermedaille hinter dem Pottwal.
Usain Bolt der Meere:
Bei den schnellen Sprintern entscheidet erst das Fotofinish. Mit knapp 100 Kilometern pro Stunde schwimmen Kurzflossen Mako-Haie (Isurus oxyrinchus) lediglich dem Fächerfisch und dem Blauen Marlin hinterher. Zum Vergleich: Der schnellste Mensch schafft auf 100 Metern eine Maximalgeschwindigkeit von weniger als 8 Kilometern pro Stunde. Selbst an Land rennt der schnellste Mensch der Welt, Usain Bolt, gerade etwa 45 Kilometer pro Stunde.
Um das Image der Haie zu verbessern, hat man sich im Aquarium Sealife in München etwas Besonderes einfallen lassen: Der Biologe Jens Bohn hat eine Schulklasse eingeladen – die 4 C der Münchner Theodor Heuss Grundschule. Aufklärung über Haie ist wichtig, sagt Heuss, vor allem bei Kindern, die noch nicht durch Gruselfilme geprägt sind. Aufgabe der Kinder ist es, die Patenschaft für den Nachwuchs eines Katzenhais zu übernehmen und diesen im Klassenzimmer aufzuziehen. Bis die Tiere schlüpfen, sind die Schüler für sie verantwortlich.
Die Kinder arbeiten in Schichten, rund um die Uhr – auch an den Wochenenden und in den Ferien, denn die Wassertemperatur muss täglich gemessen und die Wasserqualität kontrolliert werden. Trotzdem gibt es immer genug Bewerber, die sich um die Haibabies kümmern wollen. Nach sechs Wochen schlüpft der erste Katzenhai und wird sofort ins Sealife gebracht. Die Kinder sind richtig stolz. Und der Hai kann in einem professionellen Aquarium bis zu 12 Jahre leben. Aber nicht im Aquarium liegt die Zukunft der Haie, sondern in der Hand der Menschen.
Forscher gingen bisher nicht davon aus, dass Haie bei einem Tauchgang tiefer als 500 Meter gehen. In Neuseeland wurde jetzt ein Hai bei einem Tauchgang in 1.200 Metern Tiefe beobachtet.
Dem Hai war zuvor zu Forschungszwecken wie auch 23 anderen Haien ein Sender angebracht worden. Den Tiefenrekord von etwa einem Kilometer legte der Hai gleich mehrmals vor, wie die Analyse der Fakten bestätigte.
Bei den Untersuchungen fanden die Forscher heraus, dass Haie eine Art “Winterurlaub” machen und dann in wärmere Gewässer ziehen. Bisher glaubten die Forscher, dass die Haie auch in der kalten Jahreszeit in ihren Gewässern bleiben.
Die wolbee publishing GmbH und der bekannte Abenteurer Klaus Jost bringen Technik und faszinierende Bilder zusammen und verbreiten mit der Application “Weißer Hai – ein Mythos” für iPod und iPhone, mehr Freude, als Furcht und Schrecken.
Der weiße Hai – schon in den Siebzigern versetze er, mit Stephen Spielbergs Meisterwerk “Der weiße Hai”, die ganzen Welt in Angst und Schrecken. Doch wie Biologen und Wissenschaftler schon vor Jahrzehnten aufdeckten: der weiße Hai ist kein blutrünstiges Monster, sondern ein friedfertiges und intelligentes Lebewesen, was nur dann zubeißt, wenn es seine übliche Beute oder Gefahr wittert.
Laut dem Shark Attack File ISAF beruhen die meisten Haiattacken auf unglücklichen Missverständnissen, da er das im Wasser schwimmende Objekt, beispielsweise ein Surfbrett, mit seiner Beute verwechselt. Haiunfälle, die im Verhältnis selten vorkommen – man spricht hier von etwa 50-100 Fällen im Jahr, wovon aber nur fünf bis sieben Todesfälle zu verzeichnen sind – aber die sich dennoch wie ein Lauffeuer verbreiten und zusätzlich dafür sorgen, dass der weiße Hai systematisch ausgerottet wird.
Es ist ein Wunder der Natur und überrascht weltweit immer wieder Umweltforscher. Nun ist es auch bei Haien eindeutig bewiesen, dass eine Fortpflanzung ohne Männchen möglich ist.
Bei einem Bambushai-Weibchen aus dem Vivarium Karlsruhe wurde nun durch einen DNA Test bestätigt, dass es Jungfernzeugungen bei Haien gibt. Das Weibchen hat seit 2001 immer wieder durch bis dahin unerklärbare Weise für Nachwuchs gesorgt.
Die Jungtiere des allein lebenden Weibchens wurden lange Zeit von Hai-Experten mit einer Begattung erklärt, die wahrscheinlich stattfand, bevor sie ins Vivarium Karlsruhe gelangte. Bis vor kurzem war die Jungfernzeugung bei Haien noch unbekannt. “Erst als der Hai-Dame am 3. September 2009 nach 13 Jahren Single-Dasein wieder ein Jungtier aus dem Ei schlüpfte, wollte ich nicht mehr an eine Spermaspeicherung über einen so langen Zeitraum glauben”, so Johann Kirchhauser, Leiter des Vivariums.
In den vergangenen Jahren wurde in den USA über dieses Phänomen immer wieder berichtet, nun konnte eine Jungfernzeugung auch in einem deutschen Schauaquarium bestätigt und wissenschaftlich belegt werden.