Issue summery:
Once a shining star on Ethical Traveler’s “Ethical Destinations” list, Costa Rica won acclaim for its policies promoting environmental protection, social welfare and human rights. But the popular destination was dropped from our list when it became one of the world’s main hubs for sex trafficking. Today, Costa Rica is wrestling with another menace: shark finning.
Shark finning is the act of slicing off the fin and discarding the living shark back to sea, where it dies a horrible death. The amputated fins are then exported to Asia, where they are used to make an ominous delicacy: shark fin soup (as journalist John Platt calls it, “extinction in a bowl”). Shark finning is responsible for the death of some 200 million sharks each year—contributing to a 90% decline in global shark populations.
Costa Rican native Randall Arauz (winner of a 2010 Goldman Environmental Prize) has succeeded in getting his government to pass a law forbidding shark finning, which requires that sharks be “landed” with their fins attached. Though the law doesn’t prohibit shark fishing, it slows the slaughter of sharks by limiting by the storage capacity of the offending fishing ships.
Einzelnes Unternehmen für 300.000 Hai-Tötungen verantwortlich gemacht
Brasilianische Umweltgruppe geht gegen exzessives Shark-Finning vor
Aufsehen erregende Anklage gegen ein Unternehmen: Das Environmental Justice Institute in Brasilien hat den Fischexporteur Siglo de Brasil Comercio beschuldigt, für rund 300.000 Hai-Tötungen verantwortlich zu sein. Damit hat das Unternehmen eine massive Schädigung des marinen Ökosystems verursacht, lautet die Anklage. Die Umweltgruppe fordert 790 Millionen Dollar Schadenersatz für die rund 300.000 Haie, die seit 2009 verkauft wurden. “Da wir den Wert für das Leben nicht bestimmen können, haben wir den Schaden auf das gesamte Ökosystem hochgerechnet”, so Cristiano Pacheco, Direktor der Umweltgruppe. Die Umweltgruppe wirft dem Fischgroßhändler vor, keine ausreichende Dokumentation über die an Land gebrachten Haifischflossen zu besitzen.
Es wird Zeit das Finning-Verbot zu stärken – 9.-17. Oktober 2010
Jedes Jahr im Oktober organisieren die Mitglieder der Shark Alliance in Europa eine Aktionswoche für Unterstützer und alle Haifans, die mehr über Haie und den Schutz dieser Tiere erfahren möchten. Sie bietet außerdem jedem die Gelegenheit, die politischen Entscheidungsträger aufzufordern, das zukünftige Wohlergehen der Haibestände zu sichern.
Ein kurzer Trailer für eine Kampagne von den Shark Saver´s Hong Kong in der mehrere Leute schwören keine Haifischflossensuppe zu essen und andere Menschen auffordern sich ihnen anzuschließen.
Dies ist der erste Trailer aus einer Serie von mehreren für den Start der “I Pledge Not To Eat Shark Fin Soup”-Kampagne von Shark Saver´s Hong Kong.
Bis zum 7. September 2010 lädt Dirk Steffens insgesamt 14 Mal dienstags um 22.45 Uhr, und donnerstags um 23.15 Uhr prominente Gäste und Wissenschaftler ein, um über Alltags- und Naturphänomenen zu sprechen. Studioaktionen und Experimente setzen in seinem neuen Wissenstalk entscheidende Akzente.
In der Sendung am 01. Juli wird u.a. über das Thema Haie gesprochen.
Dirk Steffens hat in seine erste Sendung Achmed Hassiem eingeladen, der zum Thema “Haie” von seiner persönlichen Begegnung mit einem Weißen Hai berichtet, die ihn ein Bein gekostet hat. Ein weiterer Gast ist Gerhard Wegner vom Shark-Project Offenbach, eine internationale Initiative zum Schutz und zur Erforschung von Haien.
Sender: ZDF Sendtermin: 01. Juli 2010 Sendzeit: 23:15Uhr
Haifischflossensuppe ist einer der Hauptgründe, warum Haie aus unseren Ozeane verschwinden. Die fast geschmacklosen Flossen werden den Haien lebendig abgeschnitten – ihre Körper über Bord geworfen wo sie meist qualvoll ertrinken. Eine einzige Schüssel Haifischflossensuppe kann für $150 verkauft werden.
Aber ein Staat in den USA hat endlich reagiert und hat angefangen zu handeln. Auf Hawaii ist das Servieren von Haifischflossensuppe illegal und mit großen Geldstrafen verbunden. Mit Glück kann Hawaii damit ein Zeichen setzen, so dass andere US-Staaten und Länder folgen.
Wie in einem Österreichischen Forum zu lesen ist, wurden auf einer Tauchsafari im Süden Ägyptens mehrere tote Haie ohne Flossen während eines Nachttauchgangs gefunden.
Die Artenschutzkonferenz in Doha sollte zur Rettung für etliche Tierarten werden. Doch vor allem Wirtschaftsinteressen verhindern einen Schutz von Hai, Tiger & Co.
Bisher hat es ein Tier geschafft: Das Nilkrokodil darf Ägypten nicht verlassen, weder tot noch lebendig. Es ist eine der wenigen guten Nachrichten, die von der Artenschutzkonferenz in Doha in die Menschenwelt getragen wurden. Die übrigen Meldungen für die Tierwelt sind dagegen erschreckend. Kein Handelsverbot für den Eisbären, kein Handelsverbot für den bedrohten Blauflossenthunfisch oder auch Roten Thunfisch.
Letzterer wird auch weiterhin nicht auf der berühmten Roten Liste der besonders bedrohten Tiere geführt, weil Japan fürchtet, dass sonst sein Sushi in Gefahr gerät. 68 Länder votierten am Ende gegen einen Vorschlag, den ausgerechnet das kleine Monaco eingebracht hatte. Nur 20 Länder der 175 Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES stimmten in Katars Hauptstadt dafür, 30 Länder enthielten sich.
Tierschützer sprechen von einem “Kniefall vor Wirtschaftsinteressen”. Tatsächlich kauft Japan einen Löwenanteil aus dem Mittelmeer auf. “Das Votum der Vertragsstaaten ist eine Schande und setzt den König der Meere dem Untergang aus”, sagt Karoline Schacht vom World Wide Fund for Nature (WWF).
Neben den Thunfischen werden auch Haie nicht besser geschützt als bisher. Doch besonders hart trifft es die Tiger. Sie erhielten in Doha quasi ihr Todesurteil – dank China. Der Handel ist zwar offiziell verboten, wird aber von den chinesischen Behörden nicht geahndet. Die Zucht der Raubkatze für Tigerprodukte sollte nun auf Drängen Europas auch eingestellt werden. Doch das misslang.
Diese Woche wurden viele durch die Bilder eines gefinnten Walhais auf den Philipinen geschockt. Das Tier wurde ohne Flossen zurückgelassen und musste langsam und qualvoll sterben.
Nun ist auch ein Video dazu aufgetaucht, dass nicht vorenthalten werden sollte.