Januar 1st, 2009
Verband Internationaler Tauchschulen e.V. engagiert sich für Haie - Beichten für den Hai auf der boot 09 in Düsseldorf: Unter dem Motto “Beichten für den Hai” bietet der VIT auf der boot in Düsseldorf ein spezielles Event an: jede Taucherin und jeder Taucher kann sich am Stand des VIT seiner Tauchersünden entledigen. Durch das mündliche oder schriftliche Eingeständnis einer schuldhaften Verfehlung im Tauchsport können die Beichtenden ihre Absolution in Form einer Spende von 10 Cent je Sünde erreichen. Der Gesamtbetrag kommt dann in vollem Umfang Sharkproject e.V. für deren Projekt “Morituri te salutant” zu Gute.
Hier eine Auswahl aus dem Sündenkatalog:
• Zu tief getaucht -Tauchtiefenbegrenzung überschritten
• Sicherheitsstopp ausgelassen oder zu kurz gemacht
• Tauchbuddy aus den Augen verloren
• alleine getaucht
• in den Anzug gepinkelt
• nicht umweltgerecht verhalten - z.B. Sediment aufgewirbelt
• zu wenig oder keine Fortbildung gemacht
• getaucht nach Alkoholkonsum
Zu finden ist der VIT in Halle 3 - Stand B50.
Weitere Informationen:
Verband Internationaler Tauchschulen (VIT e.V.)
Auenstr. 4
85521 Riemering
Tel.:+49 / 8503 / 80 10
Internet: www.vit-2000.de
Kategorie: Artenschutz, Haie, Veranstaltung, Öffentlichkeit |
Keine Kommentare »
Dezember 31st, 2008
Das Team von Sharkproject hat als Belohnung für den weltweiten Einsatz um die bedrohte Spezies Hai ein Weihnachtsgeschenk erhalten. Kurz vor Jahresschluss erhielt das Team um Gerhard Wegener noch eine sehr gute Nachricht. Der „Gewinner“ des Sharkproject Negativ-Awards „Shark Enemy of the Year 2007“ Jack Ma, der Gründer der Alibaba com – eine der weltweit größten Internet-Handelsplattformen für Haiflossen – stellt ab Januar 2009 den Verkauf von Haiflossen und Haiprodukten auf seinen Handelsseiten komplett ein.
Ein riesiger Schritt für den Haischutz. An diesem Beispiel wird deutlich, dass nicht militante Information und konstanter Druck fähig ist, selbst als uneinnehmbare geltende Bollwerke zu zerbrechen.
Danke an Jack Ma und der Alibaba.com für die Einsicht.
Bleibt zu hoffen, dass auch der Sharkproject Positiv-Award von 2007 – der an einen maledivischen Souvenirhändler ging, der auf sämtliche Haiprodukte verzichtete (Einer muss ja mal beginnen…) jetzt auch Früchte zeigt. Die neue maledivische Regierung hat bereits Änderungen im Umweltverhalten signalisiert.
Quelle: Sharkproject.org
Kategorie: Artenschutz, Umwelt, Öffentlichkeit |
Keine Kommentare »
Dezember 2nd, 2008
Unter dem Motto der Gladiatoren des alten Roms (Morituri te salutant: Die Totgeweihten grüßen dich!) steht der Messeauftritt von Sharkproject auf der Boot Düsseldorf 2009 - und das sagt ja wohl schon alles über den Zustand der weltweiten Haipopulation.
Dazu lassen wir Gerhard Wegner, den Präsidenten der renommierten Artenschutzorganisation zu Wort kommen:
Liebe Freunde,
auf der BOOT in Düsseldorf werden wir unsere bisher größte Haischutzkampagne starten. MORITURI TE SALUTANT – die Todgeweihten grüßen.
- Mit dabei alle großen Tauchsportverbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Im Mittelpunkt der Kampagne – der Dornhai. Bekannt als Schillerlocke und Seeaal in allen drei Ländern
- Das Ziel: Bis Ende des Jahres 2009 keine Dornhaie mehr in den Kühltheken der drei Kampagnenländer
Dazu wird es am Samstag, den 17.1.2009 die wahrscheinlich spektakulärste Pressekonferenz der BOOT geben und sehr umfangreiche Mittel und Aktionen mit denen Tauchshops, Clubs und Buddyteams als „blaue Armee der Meere“ selbst aktiv werden können. D.h. Taucher und Haischützer vereint in dem Willen, den Ausverkauf der Meere (zumindest in diesen drei Ländern) zu stoppen.
Mit dabei sind deshalb alle großen Tauchsportverbände. Zugesagt haben bereits: PADI, SSI, VDST, IDA und ICMC. Mit allen anderen laufen zur Zeit noch Gespräche.
Der neue Sharkproject Kalender 2009, der erstmals auf der Vienna Boat Show in Wien präsentiert wurde, wird übrigens ebenfalls unter dem o.a. Motto stehen und besticht wieder einmal durch beeindruckende Fotos - diesmal in schwarz-weiß, was die Schöhnheit der Fotos aber auch die Bedrohung der Tiere durch den Menschen (und nicht umgekehrt) deutlicher zum Ausdruck kommen lässt.
Kategorie: Artenschutz, Haie, Veranstaltung, Öffentlichkeit |
Keine Kommentare »
November 26th, 2008
West Australien plant wieder Attacke auf das Ningaloo Riff - riesige Salzmine am Golf vom Exmouth geplant.
Ein Regierungswechsel und die weltwirtschafliche Krise haben in Australien die Tore für dieses gigantische Projekt geöffnet. Obwohl die australische Umweltbehörde EPA ( Environment Protection Authority) und weitere Regierungsämter DEC ( Department for Environment and Conservation ), Fischerei- und Tourismusbehörden gegen diesen Plan vorgehen, scheint das Ningaloo Reef erneut vor dem Aus zu stehen.
Die geplante Salzmine ist 72km lang und bis zu 10km breit, und wird auf einer Fläche von über 400 km2 eine Jahresproduktion von 10 Millionen Tonnen Salz bewerkstelligen. Hierfür müssen ca. 100km Mangrovenwald und flaches natürliches Watt modifiziert werden. Die Lagerung von tausenden Tonnen giftiger Beiprodukten in diesem Überflutungsgebiet und die hohe Salzkonzentration im Golf können faktisch alles Leben unter Wasser abtöten!
Dieses Gebiet kann in tropischen Zyklonen, Regengüssen und Tsunamis bis zu 10m hoch überflutet werden! Dann werden alle gelagerten Mineralien und giftigen Beiprodukte wieder zurück in den Golf und ins Ningaloo Riff gespült. Verladeeinrichtungen müssen durch künstliche Kanäle in einem riesigen Aufwand mit Frachtern angefahren werden. All diese Maßnahmen stellen eine große Gefahr für dieses unberührte Gebiet dar. Der Golf von Exmouth mit mehr as 200km Mangroven und Flutgebieten ist die Kinderstube des Ningaloo Riffs.
Hier laichen die meisten Fische in den seichten Gewässern, welche von großen Raubfischen nicht erreicht werden können. Mangroven spielen eine extrem bedeutende Rolle in diesem Ökosystem, das riesige Gruppen von Mantas, Dugongs, Delfinen und Seeschildkröten bewohnen! Tausende Buckelwale kommen jedes Jahr um im Golf ihre jungen Kälber zu gebären.
Eine Naturschutzgruppe unter dem Namen, “Halt the Salt” hat sich zusammengefunden und auf einer Webseite alle wichtigen Informationen zusammengetragen.
Ein automatisierter Brief kann von dort mit einem Kommentar versehen an den Regierungspräsidenten verschickt werden.
Internetseite: www.haltthesalt.org.au
Kategorie: Artenschutz, Petition, Umwelt, Öffentlichkeit |
Keine Kommentare »
November 14th, 2008
Die Nahrungsquelle Fisch steht vor dem Kollaps. Drei Viertel der weltweiten Fischbestände sind bis an ihre Grenzen oder sogar darüber hinaus befischt und stehen mittelfristig vor dem Zusammenbruch.
Hier die wichtigsten Fakten:
- mehrere Millionen Tonnen Beifang jährlich
- bis zu 90% Beifang
- Bsp.: für ein Kilo Shrimps müssen 15 Kilo Beifang sterben
- Bsp.: Thunfischfang - eine Viertelmillion Schildkröten sterben an den Haken von Langleinen
- Bsp.: Alle 2 Minuten stirbt ein Wal in den Fischernetzen
- Bsp.: 300000 Seevögel ertrinken jedes Jahr als Beifang
- Fischbestände brechen zusammen
- Nahrungsquelle von einer Milliarde Menschen in Gefahr
Dies sind nur ein paar der Fakten, jedoch der WWF Deutschland genug eine Kampagne ins Leben zu rufen, die den Beifang senken soll. Die Umweltstiftung informiert in den Medien, verhandelt mit Fischern, Produzenten und Händlern und engagiert sich auf höchster politischer Ebene, um diese Ziele zu erreichen:
- Die EU muss den Beifang der europäischen Fangflotte mit einem neuen Gesetz wirkungsvoll bekämpfen
- Der Lebensmittelhandel muss Fisch aus beifangintensiven oder anderen schädlichen Fischereien komplett aus seinem Sortiment streichen
- Verbraucher sollten sich mit Hilfe des WWF-Fischführers informieren, welchen Fisch sie bedenkenlos kaufen können und welchen sie lieber meiden sollten
Unterstützen Sie den WWF! Helfen Sie jetzt, die Bedrohung der Meere durch Beifang zu stoppen!
Erfahren Sie mehr über den Beifang
Kategorie: Artenschutz, Petition, Umwelt, Öffentlichkeit |
Keine Kommentare »
November 6th, 2008

Ziemlich genau 6 Jahre sind seit der Gründung von SHARKPROJECT e.V. verstrichen. 6 Jahre in denen sich die Organisation zu einer der größten Haischutzorganisationen der Welt entwickelt hat. Viele Auszeichnungen hat SHARKPROJECT seither für seine Arbeit verliehen bekommen, zuletzt das DZI-Spendensiegel für besonders empfehlenswerte Organisationen. „Wir sind stolz auf die geleistete Arbeit“, so Gerhard Wegner, der Präsident von SP International: „aber wir sind uns auch bewusst, dass wir noch immer am Anfang stehen. Wir müssen noch mehr arbeiten um noch mehr in die Breite kommen – nur wer soll das noch leisten? Wir sind alle schon weit über unsere Kapazitätsgrenzen belastet. Eigentlich bräuchten wir fest angestellte Mitarbeiter – doch wir sind uns alle einig, dass wir an dem ehrenamtlichen Status von SHARKPROJECT nichts ändern wollen. Also ergaben sich zwei Möglichkeiten: Entweder so weitermachen wie bisher und viele Chancen versäumen oder eine völlig neue Struktur zu entwickeln. Wir haben uns einstimmig für die neue Struktur entschieden!
Nach Monaten der Vorbereitung ist es nun soweit. Am 1.11.2008 startet SHARKPROJECT, mit der neuen komplett zweisprachigen Website, auch eine völlig neue Organisationsstruktur. Unter der neuen Dachorganisation SHARKPROJECT International e.V., gibt es Landesorganisationen (aktuell bereits gegründet in Deutschland und Schweiz; die Länder Südafrika, Österreich und Polen sind in Vorbereitung) und Botschaften, z.B. für die Malediven, Franz. Polynesien und viele weitere Länder. Viele neue Mitglieder sind dazu gestoßen und verstärken die ehrenamtliche Mannschaft von SHARKPROJECT.
„Ein wichtiger Aspekt ist neben der dringend notwendigen Internationalisierung, dass wir nun mehr Köpfe und Hände auch in den einzelnen Ländern haben“, so Christine Gstöttner, eine der Vizepräsidentinnen SP International. „es gibt dort so viel zu tun und nun können wir es anpacken!“
Ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne ist auch die Gestaltung der neuen Website. Mit rund einer Viertel Million Besuchern jährlich und permanenten Informationsergänzungen war die alte Seitenstruktur an der Grenze angelangt. Eine völlig neue Plattform auf der Basis eines Content Management Systems, dessen Software von den Machern von Nullzeit.at kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, eröffnet nun völlig neue Möglichkeiten. „Wir sind schneller und übersichtlicher mit unseren Informationen und Kampagnen – trotz deutlich mehr Inhalten – und der Auftritt ist zudem auch noch schöner anzuschauen.“ so Christine Staacks, Vizepräsidentin SP International und Onlinebeauftragte der Organisation. „es lohnt sich ab dem 1.11.2008 in die neue Seite einmal reinzuschauen. Parallel werden wir alle Inhalte weiterentwickeln mit vielen neuen Ideen, wie beispielsweise die komplett neue Kinder- und Jugendseite.“
Es bleibt also spannend bei SHARKPROJECT und ein Blick in die neue Website lohnt sich aus vielen Gründen. Eine neue Kampagne ist in Vorbereitung, der neue Kalender ist im Shop, ein neues Buch kommt und noch viele andere starke Ideen für den Haischutz. Für starke Ideen steht die Organisation SHARKPROJECT seit dem Start vor 6 Jahren und die neue Struktur wird helfen, die Organisation noch flexibler und noch schlagkräftiger zu führen.
Quelle: sharkproject.com und diveinside.de
Kategorie: Artenschutz, Haie, Öffentlichkeit |
Keine Kommentare »
Oktober 30th, 2008

Seit Millionen von Jahren durchstreifen Haie die Weltmeere, sie sind Zeitzeugen der Dinosaurier. Während der letzten Jahre jedoch ist die Population rapide geschrumpft.
In Zusammenarbeit mit der Organisation OCEANA und der Shark Alliance tritt das Palma Aquarium auf Mallorca für das Wohl der mystischen Raubfische ein.
Weltweit werden Jahr für Jahr weit über 100 Millionen Haie getötet. Rund 70 der über 400 Hai-Arten sind inzwischen auf der internationalen roten Liste bedrohter Tierarten aufgeführt. Der größte natürliche Feind der Meeresräuber ist der Mensch. Global verenden zirka 20.000 Exemplare pro Stunde, die als Beifang in kilometerlangen Schleppnetzen der Berufsfischer, durch gezielte illegale Netzfischerei oder durch das so genannte „Finning“ qualvoll sterben.
Shark Week 2008 im Palma Aquarium: Weil jede Flosse zählt!
In Zusammenarbeit mit OCEANA, einer internationalen Meeresschutz-Organisation, fand in der Zeit vom 11. bis zum 19. Oktober 2008 die Shark Week 2008 im Palma Aquarium statt. Prominente Gast-Rednerin war Rebecca Greenberg, renommierte Meeres-Biologin bei OCEANA, die sich zusammen mit einem internationalen Netzwerk für konkrete Änderungen in der Gesetzgebung zu Themen rund um den ökologischen Lebensraum „Meer“ einsetzt. Bei OCEANA sind über 300.000 Aktivisten in rund 150 Ländern tätig und koordinieren weltweit die Belange dieser Non-Profit-Organisation.
Aus aktuellem Anlass hat das Palma Aquarium den Oktober zum „Monat des Hais“ auserkoren: Ein Euro pro Eintrittskarte wird bis Ende Oktober direkt in das Hai-Forschungs-Programm von OCEANA investiert. Besucherinnen und Besucher des mallorquinischen Erlebnis-Aquariums können sieben Hai-Arten in ihrer natürlicher Umgebung bestaunen. Neben Katzenhaien, Schwarzspitzen-Riffhaien und Blauhaien, ist insbesondere der Sandtigerhai Publikumsmagnet für Groß und Klein. Der „Sandtiger“ kann bis zu 3,20 Meter lang werden und gehört zur Ordnung der Makrelenhaie. Wie viele seiner Artgenossen steht auch er auf der Liste der gefährdeten Haifisch-Arten.
Quelle: http://www.divers-travel-guide.com
Kategorie: Artenschutz, Haie, Öffentlichkeit |
Keine Kommentare »
Oktober 1st, 2008

Die zweite European Shark Week findet in diesem Jahr vom 12. bis 19. Oktober statt. Bei Veranstaltungen in Deutschland wird über die akute Gefährdungssituation der Haie in europäischen Gewässern informiert.
Unterschreiben Sie die Shark Alliance Petition zum Schutz der europäischen Haie unter: www.sharkalliance.org/petition.de/
Kategorie: Artenschutz, Haie, Umwelt, Veranstaltung, Öffentlichkeit |
Keine Kommentare »
September 29th, 2008

Auf der offiziellen und neu gestalteten Homepage der Sharkangels lässt sich nun der neue Trailer und eine Fotogalerie mit super Bildern betrachten.
Die Shakrangels haben es sich, ähnlich wie Rob Stewart, zur Aufgabe gemacht, das schlechte Image der Haie wieder gerade zu biegen. Dazu haben Sie einen Film gedreht, ebenfalls ähnlich wie Rob, in dem Sie sich mit Zitronenhaien und Tigerhaien Filmen lassen.
Eine sehr gelunge Homepage mit interessanten Aufnahmen und Bildern.
Kategorie: Artenschutz, Finning, Haie, Tauchen, Umwelt |
Keine Kommentare »
September 3rd, 2008
Eine Performance-Künstlerin hat in London ihre Haut mir Hai-Haken durchbohrt, um auf die Missstände des “Sharkfinning” aufmerksam zu machen.
Alice Newstead hing volle 15min. im Schaufenster des “Lush Cosmetics Store” im Zentrum von London. Der Stunt soll zeigen wie qualvoll die Haie an den Haken hängen und ausschließlich wegen ihrer Flossen sterben müssen.
Frau Newstead war ehemals eine Angestellte des Londoner Shops und hing am Mittwoch Mittag dort im Schaufenster. Ein Sprecher des Ladens sagte: “Alice zeige was mit den Haien passieren würde, wenn es sie erwischt. Ihre Körper werden aus dem Wasser gezogen, die Flossen entfernt und der Restkörper geht zurück ins Meer, ob bereits tot oder nicht sei dabei egal. Das die Flossen der lukrativste Teil der Haie sind, zeigen die Zahlen der in den letzten Jahren getöteten Haie.”
Die Firma hat auch eine extra “Shark-Fin-Soap” entwickelt, eine blaue Seife aus Algen und Meersalz. Der Erlös aus der Seife wird der Wildlife Conservation Charity Sea Shepherd gespendet.
Der Weiteren fordert die Firma dazu auf, Restaurants mit Haifischflossensuppe zu boykottieren.
Quelle: http://news.bbc.co.uk
Kategorie: Artenschutz, Öffentlichkeit |
Keine Kommentare »