Sharkangel Julie Andersen

März 10th, 2010

Diese schöne Umweltaktivistin schneidet die Meeresräuber aus Fischernetzen, um die Tiere vor dem Aussterben zu retten: “Mein Freund, der Hai”

Auf ihrer gefährlichen Mission fliegt sie um die ganze Welt. Die Umweltaktivistin Julie Andersen befreit Haie mit ihrem Tauchermesser aus den Netzen der Haifischer.
Die Amerikanerin ist eine von drei Tierschützerinnen, die sich “Shark Angels” (deutsch: “Hai-Engel”) nennen. Sie arbeiten weltweit. Mittlerweile haben sie ein engmaschiges Netzwerk mit über 3000 Helfern aufgebaut. “Unser Kampf erinnert eher an 007 als an GI Joe. Aber wir müssen uns nicht so sehr vor den Haien fürchten, sondern vielmehr vor den Menschen, die sie bedrohen”, sagt sie.Von den Haien dagegen gehe keine große Gefahr aus. “2008 sind mehr Menschen an Blitzschlag und Hundebissen gestorben als an Haiattacken”, so die Tierschützerin.Der gefährliche Kampf der “Shark Angels” ist ein Wettlauf gegen die Zeit. “Die Geschwindigkeit, mit der die Haie aus unseren Meeren verschwinden, ist alarmierend”, warnt Julie. “Zahlreichen Haiarten droht in den nächsten Jahren die Ausrottung, und sie werden trotzdem weiter gejagt.”"Über 73 Millionen Haie werden in diesem Jahr von Menschen getötet”, sagt die Aktivistin, “das sind über 8000 pro Stunde.”Vor den Küsten Afrikas und Asiens und in der Karibik wird gezielt Jagd auf die Meeresräuber gemacht.Vor allem in Südostasien gelten sie als Delikatesse. Bis zu 100 Euro wird für einen Teller Hai-Suppe gezahlt. Chinesen schreiben dem Fleisch der Meeresräuber positive Wirkung auf Gesundheit, Wohlstand und Glück zu.

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Rettet unsere Meere!

März 3rd, 2010

Am Freitag, den 5. März, beendet die Regierung des Vereinigten Königreichs eine öffentliche Anhörung, ob das weltgrößte Meeresschutzgebiet um die Chagos-Inseln eingerichtet werden soll oder nicht.

Fischereifirmen haben ihren Widerstand zum Ausdruck gebracht und sind bestrebt, die Riffe für ihre Geschäfte offen zu halten. Dies kann nicht zugelassen werden – Korallenriffe sterben und die Fische verschwinden immer schneller aus den Weltmeeren. Die Entscheidung in dieser Woche könnte ein Katalysator für die Rettung unserer Meere sein.

Wird der britischen Regierung eine Flutwelle weltweiter öffentlicher Unterstützung zugesendet und erinnern sie an die Pflicht, die Meere für künftige Generationen zu schützen. Bitte unterzeichnen Sie die nachfolgende Petition. Sie wird am 5. März an den britischen Außenminister David Miliband übergeben:

An David Miliband, Außenminister des Vereinigten Königreichs:
Wir fordern Sie auf, das weltgrößte Meeresschutzgebiet um den Chagos-Archipel einzurichten. Verbieten Sie den kommerziellen Fischfang in dieser Region und arbeiten Sie mit den Einwohnern von Chagos zusammen, um diese wichtigen Riffe und die Zukunft unserer Meere zu schützen.

Link: Petition Rettet unsere Meere!

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Völliges Fangverbot auf den Malediven

März 2nd, 2010

Das Ministerium für Fischerei und Landwirtschaft auf den Malediven hat ein völliges Verbot des Haifangs in maledivischen Gewässern verhängt. Der Gesetzesauszug soll zum 01. März 2010 in Kraft treten.

Die Malediven haben erkannt, dass die Haie große Auswirkungen auf den Tourismus haben. Sollten die Hai verschwinden wird auch mit einem Rückgang des Tourismus gerechnet. Des Weiteren sehen die Malediven ein, dass Haie eine wichtige Rolle im martimen Ökosystem der Atolle spielen.

Nun bleibt abzuwarten wie mit diesem Gesetz umgegangen wird und wie bei Verstößen gegen das Gesetz gehandelt wird.

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Naturschützer schlagen Alarm: Der Jäger wird zur Beute

Februar 16th, 2010

Die ersten Haie schwammen bereits vor über 400 Millionen Jahren durch die Ur-Meere. Doch seit einigen Jahrzehnten setzt ihnen der Mensch, ein erdgeschichtlicher Newcomer, erheblich zu. Dabei blieb die Jagd auf die vermeintlichen Bestien lange Zeit kaum beachtet – Knorpelfische sind nun mal keine Kuscheltiere mit Rehaugen. Doch es wächst das Bewusstsein, dass Haie als große Jäger am Ende der Nahrungskette meeresökologisch von herausragender Bedeutung sind.

Naturschutzverbände befürchten, etliche der über 500 Hai-Arten weltweit könnten durch Menschenhand aussterben. Der “weltweite Appetit auf Delikatessen wie Sushi, Haifischflossensuppe oder auch die in Deutschland so beliebte Schillerlocke” trieben die Jäger der Meere “an den Rand der Ausrottung”, warnt Olaf Tschimpke, der Präsident des Naturschutzbundes Nabu drastisch. Aber auch der Meeresbiologe Heino Fock vom staatlichen Institut für Seefischerei in Hamburg sagt, der Rückgang so mancher Hai-Art sei “deutlich zu erkennen”.

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Petition: Haie auf den Bahamas

Februar 3rd, 2010

Eine Petition an den Premierminister der Bahamas, um ein Handelsverbot für Haiprodukte (Zähne, Flossen, Fleisch etc.) zu erzwingen.

Es werden 5000 Stimmen benötigt, bitte mitmachen und weitersagen.

Petitionslink

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Erneute “Kooperation” mit My-Tauchsafari.de auf der f.re.e

Februar 1st, 2010

Da die Unterschriftenaktion auf der Boot 2010 sehr gut verlaufen ist, wird die Unterschriftensammlung auf der Freizeitmesse f.re.e fortgesetzt und läuft somit bis voraussichtlich Ende Februar 2010.

Die Messe beginnt am 18. Februar und endet am 22. Februar auf dem Messegelände in München.

Weitere Infos unter: http://www.free-muenchen.de/

Auch hierfür danken wir dem Team von My-Tauchsafari.de, denn ohne Michael und Sylvia wäre auch diese Aktion nicht möglich.

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Appetit auf Hai

Januar 31st, 2010

Der Verzehr von Schillerlocke und Co. lässt Meeresräuber aussterben

Im Vorfeld zur 15. Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) vom 13. bis 25. März in Doha/Katar fordert der NABU strenge Schutzmaßnahmen für durch Überfischung bedrohte Haiarten wie Dorn-, Herings- und Hammerhaie sowie den atlantischen Blauflossenthun (Roter Thun). „Der weltweite Appetit auf Delikatessen wie Sushi, Haifischflossensuppe oder auch die in Deutschland so beliebte Schillerlocke treiben diese Meeresräuber an den Rand der Ausrottung“, warnt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Gleichzeitig wies Tierparkchef Dr. Stephan Hering-Hagenbeck bei einem gemeinsamen Pressegespräch von NABU und Tierpark Hagenbeck in Hamburg darauf hin, welche enorm wichtige Rolle Haie im Ökosystem Meer spielen und knüpfte die Verbindung zum für 2010 ausgerufenen „Internationalen Jahr der Biodiversität“.

In sechs Wochen ist es wieder so weit: Mehr als 2.000 Delegierte aus 175 Ländern werden auf der 15. CITES-Konferenz für zwei Wochen zusammenkommen, um über das Schicksal vieler Tierarten zu entscheiden – darunter acht Haiarten und der atlantischen Blauflossen-Thunfisch. „ Nie zuvor gab es auf einer CITES-Konferenz so viele Schutzanträge für Haie oder die Forderung nach einem Handelsstopp für eine kommerziell so bedeutende Art wie den Roten Thun. Das kommt nicht zu früh, denn es ist wirklich allerhöchste Zeit, dass der internationale Handel für diese massiv bedrohten Fischarten endlich kontrolliert beziehungsweise beendet wird“, kommentiert die NABU-Artenschutz-Expertin Heike Finke.

Kompletter Originalartikel: Nabu.de

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90000 Stimmen in Spanien übergeben

Januar 30th, 2010

Pressemitteilung DEEPWAVE e.V.

Madrid/ Hamburg, 27.1.2010: Vertreter der Shark Alliance, einer internationalen Koalition zum Schutz der Haie in der DEEPWAVE e.V. Mitglied ist, übergaben heute den spanischen Behörden eine Petition, unterzeichnet von mehr als 90.000 Bürger aus 16 europäischen Ländern. Die Petition drängt Spanien seine Gegenwehr für ein strikteres EU-Verbot des Finnings (das Abschneiden der Haiflossen und Verwerfen der Körper ins Meer) aufzugeben und die EU in Richtung einer effizienteren Finning-Verordnung zu steuern.

“Die Öffentlichkeit setzt sich vermehrt für Haie ein”, betont Sonja Fordham, Policy Director der Shark Alliance. “Unsere Petition ist eine klare Botschaft an die spanische Regierung, dass die Bürger in ganz Europa dringend bessere Schutzmaßnahmen für die gefährdeten Tiere wünschen.”

Seit vielen Jahren hält Spanien Platz 1 in Europa beim Fang von Haien. Der EU-Aktionsplan für Haie soll dazu dienen die EU-Finning-Verordnung zu stärken. Da Spanien jedoch die EU-Präsidentschaft bis zum Juli 2010 innehat, wird es auf die Form und Beratung dieser Verordnung Einfluss nehmen können.
Den Rest des Eintrags lesen »

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Der Stop-Finning Newsletter ist da

Januar 28th, 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

der Stop-Finning Newsletter ist da. Keinen Beitrag mehr verpassen, immer aktuell informiert über neue Beiträge, Veranstaltungstipps und Aktionen zum Thema Haie und der deren Schutz. Einfach Ihre eMail im Bereich Newsletter registrieren und immer auf dem Neusten sein.

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Boot 2010: Shark Awards

Januar 26th, 2010

Am Startwochenende der boot 2010 in Düsseldorf wurden die diesjährigen Shark Awards vom Sharkproject-Team verliehen. Der Schauspieler Hannes Jaenicke wurde als Shark Guardian ausgezeichnet, Mike Braynen, Direktor des Department of Marine Resources der Bahamas als Shark Enemy.

Alljährlich zeichnet die Haischutzorganisation Sharkproject den größten Haischützer und den größten Haifeind anlässlich der boot in Düsseldorf aus. Nach einer zuvor online durchgeführten Abstimmung werden anschließend die Preise vergeben. Der diesjährige Shark Guardian wurde dabei dem Schauspieler und Moderator Hannes Jaenicke für sein Engagement in Sachen Haischutz am Erföffnungssamstag, 23.1.2010, auf der Bühne des Tauchturms verliehen.

“Hannes Jaenicke hat mit seiner erschütternden ZDF-Dokumentation ,Im Einsatz für die Haie’ die Menschen wie kein anderer bewegt”, begründet Sharkproject-Präsident Gerhard Wegner das Urteil der Jury. Der Geehrte selbst freute sich über den Preis, “obwohl der Anlass ein sehr trauriger ist”. Zu seinem Engagement erklärte er:”Ich wollte einfach mehr machen als leichte Unterhaltung und habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, das Medium Fernsehen für andere Zwecke zu nutzen.” Im März startet sein nächstes Filmprojekt über aussterbende Gorillas im Kongo.

Shark Enemy 2010
Den Negativ-Preis “Shark Enemy of The Year” (also Hai-Feind des Jahres 2010) können sich heuer die Bahamas, genauer gesagt Mike Braynen, Direktor des Department of Marine Resources, auf ihre Fahnen heften. Obwohl Schleppnetz- und Langleinenfischerei auf den Bahamas verboten ist, wird nichts gegen Speerfischer und Touristen-Fischerboote unternommen, die auf Haifang gehen. Die insgesamt Millionen an Tourismuseinnahmen scheint man sich hier nicht verscherzen zu wollen, auch wenn dies kurzsichtig ist – aber es werden halt immer weniger Taucher und immer mehr sonstige Touristen auf den Bahamas.
Interessant dabei ist, dass laut offiziellen Untersuchungen auf den Bahamas, ein lebender Hai 200.000 US-Dollar an Tourismuseinnahmen wert ist. Dies scheint die zuständigen Behörden auf den Bahamas aber nicht weiter zu stören, will man doch scheinbar alle Touristen zufrieden stellen – eben auch die Haifischer.

Natürlich war kein Vertreter erschienen, um sich den unrühmlichen Preis abzuholen. “Aber Sie können sicher sein, dass wir den Preis zustellen”, betonte Präsident Wegner. “Und zwar per Einschreiben.”

Quelle: Sharkproject & Nullzeit

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