November 14th, 2008
Die Nahrungsquelle Fisch steht vor dem Kollaps. Drei Viertel der weltweiten Fischbestände sind bis an ihre Grenzen oder sogar darüber hinaus befischt und stehen mittelfristig vor dem Zusammenbruch.
Hier die wichtigsten Fakten:
- mehrere Millionen Tonnen Beifang jährlich
- bis zu 90% Beifang
- Bsp.: für ein Kilo Shrimps müssen 15 Kilo Beifang sterben
- Bsp.: Thunfischfang - eine Viertelmillion Schildkröten sterben an den Haken von Langleinen
- Bsp.: Alle 2 Minuten stirbt ein Wal in den Fischernetzen
- Bsp.: 300000 Seevögel ertrinken jedes Jahr als Beifang
- Fischbestände brechen zusammen
- Nahrungsquelle von einer Milliarde Menschen in Gefahr
Dies sind nur ein paar der Fakten, jedoch der WWF Deutschland genug eine Kampagne ins Leben zu rufen, die den Beifang senken soll. Die Umweltstiftung informiert in den Medien, verhandelt mit Fischern, Produzenten und Händlern und engagiert sich auf höchster politischer Ebene, um diese Ziele zu erreichen:
- Die EU muss den Beifang der europäischen Fangflotte mit einem neuen Gesetz wirkungsvoll bekämpfen
- Der Lebensmittelhandel muss Fisch aus beifangintensiven oder anderen schädlichen Fischereien komplett aus seinem Sortiment streichen
- Verbraucher sollten sich mit Hilfe des WWF-Fischführers informieren, welchen Fisch sie bedenkenlos kaufen können und welchen sie lieber meiden sollten
Unterstützen Sie den WWF! Helfen Sie jetzt, die Bedrohung der Meere durch Beifang zu stoppen!
Erfahren Sie mehr über den Beifang
Kategorie: Artenschutz, Petition, Umwelt, Öffentlichkeit |
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November 6th, 2008

Ziemlich genau 6 Jahre sind seit der Gründung von SHARKPROJECT e.V. verstrichen. 6 Jahre in denen sich die Organisation zu einer der größten Haischutzorganisationen der Welt entwickelt hat. Viele Auszeichnungen hat SHARKPROJECT seither für seine Arbeit verliehen bekommen, zuletzt das DZI-Spendensiegel für besonders empfehlenswerte Organisationen. „Wir sind stolz auf die geleistete Arbeit“, so Gerhard Wegner, der Präsident von SP International: „aber wir sind uns auch bewusst, dass wir noch immer am Anfang stehen. Wir müssen noch mehr arbeiten um noch mehr in die Breite kommen – nur wer soll das noch leisten? Wir sind alle schon weit über unsere Kapazitätsgrenzen belastet. Eigentlich bräuchten wir fest angestellte Mitarbeiter – doch wir sind uns alle einig, dass wir an dem ehrenamtlichen Status von SHARKPROJECT nichts ändern wollen. Also ergaben sich zwei Möglichkeiten: Entweder so weitermachen wie bisher und viele Chancen versäumen oder eine völlig neue Struktur zu entwickeln. Wir haben uns einstimmig für die neue Struktur entschieden!
Nach Monaten der Vorbereitung ist es nun soweit. Am 1.11.2008 startet SHARKPROJECT, mit der neuen komplett zweisprachigen Website, auch eine völlig neue Organisationsstruktur. Unter der neuen Dachorganisation SHARKPROJECT International e.V., gibt es Landesorganisationen (aktuell bereits gegründet in Deutschland und Schweiz; die Länder Südafrika, Österreich und Polen sind in Vorbereitung) und Botschaften, z.B. für die Malediven, Franz. Polynesien und viele weitere Länder. Viele neue Mitglieder sind dazu gestoßen und verstärken die ehrenamtliche Mannschaft von SHARKPROJECT.
„Ein wichtiger Aspekt ist neben der dringend notwendigen Internationalisierung, dass wir nun mehr Köpfe und Hände auch in den einzelnen Ländern haben“, so Christine Gstöttner, eine der Vizepräsidentinnen SP International. „es gibt dort so viel zu tun und nun können wir es anpacken!“
Ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne ist auch die Gestaltung der neuen Website. Mit rund einer Viertel Million Besuchern jährlich und permanenten Informationsergänzungen war die alte Seitenstruktur an der Grenze angelangt. Eine völlig neue Plattform auf der Basis eines Content Management Systems, dessen Software von den Machern von Nullzeit.at kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, eröffnet nun völlig neue Möglichkeiten. „Wir sind schneller und übersichtlicher mit unseren Informationen und Kampagnen – trotz deutlich mehr Inhalten – und der Auftritt ist zudem auch noch schöner anzuschauen.“ so Christine Staacks, Vizepräsidentin SP International und Onlinebeauftragte der Organisation. „es lohnt sich ab dem 1.11.2008 in die neue Seite einmal reinzuschauen. Parallel werden wir alle Inhalte weiterentwickeln mit vielen neuen Ideen, wie beispielsweise die komplett neue Kinder- und Jugendseite.“
Es bleibt also spannend bei SHARKPROJECT und ein Blick in die neue Website lohnt sich aus vielen Gründen. Eine neue Kampagne ist in Vorbereitung, der neue Kalender ist im Shop, ein neues Buch kommt und noch viele andere starke Ideen für den Haischutz. Für starke Ideen steht die Organisation SHARKPROJECT seit dem Start vor 6 Jahren und die neue Struktur wird helfen, die Organisation noch flexibler und noch schlagkräftiger zu führen.
Quelle: sharkproject.com und diveinside.de
Kategorie: Artenschutz, Haie, Öffentlichkeit |
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November 5th, 2008
“Sexy Sharks” erhält Auszeichnung beim Unterwasser-Filmfestival “Festival Mondial de l´Image Sous Marine” in Antibes!
Beim größten Filmfestival für Unterwasserfoto- und videographen erhielt die schumacherfilm/taucherdvd Produktion “Sexy Sharks” überraschend
den “Prix d´Insolite”, ein Sonderpreis für eine aussergewöhnliche Arbeit in der B Kategorie.
Der 4minütige Film ist ein Mix aus Modelshooting mit Miss Germany Elischeba Wilde (aufgenommen im Monte Mare, Rheinbach) und verschiedenen Hai-
aufnahmen aus Ägypten und den Bahamas. Das Wechselspiel und die verrauchte schwarz/weiss Gestaltung verwöhnen den Zuschauer gleichermassen.
Quelle: http://www.diveinside.de
Kategorie: Haie, Tauchen, Unterwasserfotographie, Veranstaltung |
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Oktober 30th, 2008

Seit Millionen von Jahren durchstreifen Haie die Weltmeere, sie sind Zeitzeugen der Dinosaurier. Während der letzten Jahre jedoch ist die Population rapide geschrumpft.
In Zusammenarbeit mit der Organisation OCEANA und der Shark Alliance tritt das Palma Aquarium auf Mallorca für das Wohl der mystischen Raubfische ein.
Weltweit werden Jahr für Jahr weit über 100 Millionen Haie getötet. Rund 70 der über 400 Hai-Arten sind inzwischen auf der internationalen roten Liste bedrohter Tierarten aufgeführt. Der größte natürliche Feind der Meeresräuber ist der Mensch. Global verenden zirka 20.000 Exemplare pro Stunde, die als Beifang in kilometerlangen Schleppnetzen der Berufsfischer, durch gezielte illegale Netzfischerei oder durch das so genannte „Finning“ qualvoll sterben.
Shark Week 2008 im Palma Aquarium: Weil jede Flosse zählt!
In Zusammenarbeit mit OCEANA, einer internationalen Meeresschutz-Organisation, fand in der Zeit vom 11. bis zum 19. Oktober 2008 die Shark Week 2008 im Palma Aquarium statt. Prominente Gast-Rednerin war Rebecca Greenberg, renommierte Meeres-Biologin bei OCEANA, die sich zusammen mit einem internationalen Netzwerk für konkrete Änderungen in der Gesetzgebung zu Themen rund um den ökologischen Lebensraum „Meer“ einsetzt. Bei OCEANA sind über 300.000 Aktivisten in rund 150 Ländern tätig und koordinieren weltweit die Belange dieser Non-Profit-Organisation.
Aus aktuellem Anlass hat das Palma Aquarium den Oktober zum „Monat des Hais“ auserkoren: Ein Euro pro Eintrittskarte wird bis Ende Oktober direkt in das Hai-Forschungs-Programm von OCEANA investiert. Besucherinnen und Besucher des mallorquinischen Erlebnis-Aquariums können sieben Hai-Arten in ihrer natürlicher Umgebung bestaunen. Neben Katzenhaien, Schwarzspitzen-Riffhaien und Blauhaien, ist insbesondere der Sandtigerhai Publikumsmagnet für Groß und Klein. Der „Sandtiger“ kann bis zu 3,20 Meter lang werden und gehört zur Ordnung der Makrelenhaie. Wie viele seiner Artgenossen steht auch er auf der Liste der gefährdeten Haifisch-Arten.
Quelle: http://www.divers-travel-guide.com
Kategorie: Artenschutz, Haie, Öffentlichkeit |
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Oktober 3rd, 2008
Dr. Michael George dokumentiert in seinem Vortrag, dass auch Haie, Rochen und Chimären zu unserer heimischen Fauna der Nord- und Ostsee gehören.
Neben einer Einführung in die Artenvielfalt der Knorpelfische im Allgemeinen stellt er auch die biologischen Merkmale vor, die diese urtümlichen Fische so außergewöhnlich machen.
Mit Vertiefung in die Arten der Nord- und Ostsee werden auch deren Bestände von heute mit denen vergangener Jahre verglichen und ihr Gefährdungsstatus, sowie die Gefährdungsursachen, anhand der Roten Liste der bedrohten Arten aufgezeigt und mögliche Schutzmaßnahmen vorgestellt.
Donnerstag, 23. Oktober 2008, 19 Uhr
TREFFPUNKT Deutsches Meeresmuseum Stralsund
Katharinenberg 14–20
18439 Stralsund
Weitere Infos auf dem Flyer: Vortrag_Haie_MG_231008.pdf

Quelle: elasmo.de
Kategorie: Allgemein |
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Oktober 1st, 2008

Die zweite European Shark Week findet in diesem Jahr vom 12. bis 19. Oktober statt. Bei Veranstaltungen in Deutschland wird über die akute Gefährdungssituation der Haie in europäischen Gewässern informiert.
Unterschreiben Sie die Shark Alliance Petition zum Schutz der europäischen Haie unter: www.sharkalliance.org/petition.de/
Kategorie: Artenschutz, Haie, Umwelt, Veranstaltung, Öffentlichkeit |
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September 29th, 2008

Auf der offiziellen und neu gestalteten Homepage der Sharkangels lässt sich nun der neue Trailer und eine Fotogalerie mit super Bildern betrachten.
Die Shakrangels haben es sich, ähnlich wie Rob Stewart, zur Aufgabe gemacht, das schlechte Image der Haie wieder gerade zu biegen. Dazu haben Sie einen Film gedreht, ebenfalls ähnlich wie Rob, in dem Sie sich mit Zitronenhaien und Tigerhaien Filmen lassen.
Eine sehr gelunge Homepage mit interessanten Aufnahmen und Bildern.
Kategorie: Artenschutz, Finning, Haie, Tauchen, Umwelt |
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September 27th, 2008
Seit nun Donnerstag bin ich wieder im Lande und möchte hier kurz ein paar Eindrücke schildern. Kurz und knapp es war der HAMMER.
An den Brothers, am Daedalus und am Elphinstone hatten wir bei jedem Tauchgang Haie und meistens mehr als genug.
Unsere erste Haibegegnung war jedoch der absolute Wahnsinn, wir haben gerade an der SS Thistlegorm abgelegt und den langen Weg zu den Brothers begonnen als einer plötzlich Walhai rief. Der Nachttauchgang wurde dann durch einen Schnorcheltrip mit einem der imposantesten Tiere abgelöst.

Somit ging es mit hohen Erwartungen zu den Brothers. Wir hatten riesiges Glück und wir waren das einzige Safariboot am Little Brother. Bei jeden Tauchgang wurden wir von zahlreichen Grauen Riffhaien und Hammerhaien (Schule mit 9-10 Tieren) begleitet.


Da das Nachttauchen an den Brothers offiziell verboten ist machte sich unser Kapitän nach der Dämmerung daran unser Abendessen zu beschaffen. Bewaffnet mit einem Angelhaken, etwas Angelschnur und einem Tiefkühlfisch versuchte er sein Glück unter den Blicken aller Gäste. Jedoch sollte sein Anglerglück nur kurz sein, als plötzlich ein Weissspietzenhochseehai (Longimanus) auftauchte und versuchte den Köder zu schnappen. Wir hatten Glückn und konnten auch ein Bild davon machen.

Nach zwei super Tauchtagen an den Brothers ging es dann zum Daedalus Reef. Gleich beim Early Morning Dive hatten wir das Glück die schon angekündigte Hammerhaischule von ca. 20 Tieren zu bestaunen. Leider haben wir keine brauchbaren Fotos machen können. Jedoch hatten wir auch einzelne Tiere.

Natürlich hatten wir auch das Glück weitere Graue Riffhaie unter Wasser zu bestaunen. Auch Mantas wurden während der Tour gesehen, leider nicht von unserem Buddyteam. Dafür hatten wir an den letzten beiden Tauchgängen am Daedalus das Glück und konnten einen Fuchshai sichten und durften mit 2-3 Weissspitzenhochseehaien tauchen (auf ca. 0,5m-1m Entfernung!) - sehr neugierig. Leider sahen wir unter Wasser auch wieder einmal das es auch schwarze Schafe unter den Tauchern gibt. Während wir unter Wasser die Longi´s beobachteten ist eine andere Gruppe (eines anderen Safaribootes) schnorcheln gegangen und haben die Tiere so provoziert, dass das Tier am Ende doch sehr zielstrebig auf die Schnorchler losging und diese sich nur durch eintreten und schlagen vor dem Tier schützen konnten. Und dann heisst es immer unprovozierter Haiangriff. Wir haben das Spektakel kopfschüttelnd unter Wasser beobachtet und gehofft, dass sich das Tier zur wehr setzt.
Fotos davon folgen.
Alles in allem das beste was ich bisher erleben durfte und ich werde diese Tour sicherlich wiederholen.
Kategorie: Haie, Tauchen, Unterwasserfotographie |
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September 14th, 2008
Auch wenn es noch nicht so viele sind, die meinen Blog lesen, möchte ich nur die kurze Infos hier niederschreiben, dass ich die nächsten 2 Wochen im Urlaub sein werde.
Wo: Ägypten
Was: Hai-Life-Safari (Brother Islands - Daedalus Reef - Elphinstone)
Boot: Vita II
Ich hoffe, ich das wir viele Haie vor die Masken bekommen und auch ein paar schöne Fotos machen werden. Aber das werde ich dann ausführlich hier veröffentlichen, wenn ich wieder im Lande bin.
Haltet die Ohren steif.

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September 3rd, 2008
Eine Performance-Künstlerin hat in London ihre Haut mir Hai-Haken durchbohrt, um auf die Missstände des “Sharkfinning” aufmerksam zu machen.
Alice Newstead hing volle 15min. im Schaufenster des “Lush Cosmetics Store” im Zentrum von London. Der Stunt soll zeigen wie qualvoll die Haie an den Haken hängen und ausschließlich wegen ihrer Flossen sterben müssen.
Frau Newstead war ehemals eine Angestellte des Londoner Shops und hing am Mittwoch Mittag dort im Schaufenster. Ein Sprecher des Ladens sagte: “Alice zeige was mit den Haien passieren würde, wenn es sie erwischt. Ihre Körper werden aus dem Wasser gezogen, die Flossen entfernt und der Restkörper geht zurück ins Meer, ob bereits tot oder nicht sei dabei egal. Das die Flossen der lukrativste Teil der Haie sind, zeigen die Zahlen der in den letzten Jahren getöteten Haie.”
Die Firma hat auch eine extra “Shark-Fin-Soap” entwickelt, eine blaue Seife aus Algen und Meersalz. Der Erlös aus der Seife wird der Wildlife Conservation Charity Sea Shepherd gespendet.
Der Weiteren fordert die Firma dazu auf, Restaurants mit Haifischflossensuppe zu boykottieren.
Quelle: http://news.bbc.co.uk
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